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Roboter hilft Schlaganfallpatienten

Roboter hilft Schlaganfallpatienten

Roboter leitet den Patienten bei der Mobilisierung der Arme an

Roboterunterstützte Physiotherapie nennt eine Gruppe von italienischen Wissenschaftlern eine von ihnen entwickelte Methode zur Behandlung von Schlaganfallpatienten. Ein Roboter mit Namen Braccio di Ferro, Eisenarm, hilft den Patienten bei der Mobilisierung der Arme.

Das Gesundheitswesen gilt als wichtiges künftiges Einsatzgebiet für Roboter. Oft sollen Roboter Aufgaben in der Pflege übernehmen. Ein Team von italienischen Wissenschaftlern setzt einen Roboter in der Therapie ein, genauer gesagt für die Arbeit mit Schlaganfallpatienten.

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Roboter verhindert falsche Bewegung

Mit Hilfe des Roboters - Braccio di Ferro, Eisenarm genannt - soll der Patient lernen, seinen Arm wieder zu bewegen. Aufgabe des Patienten ist, den Arm auf einem achtförmigen Kurs über die Tischplatte zu bewegen. Der Braccio di Ferro Roboter hilft ihm dabei: Bewegt der Patient seinen Arm in die richtige Richtung, unterstützt ihn der Roboter. Macht er hingegen eine Bewegung in die falsche Richtung, setzt ihm der Eisenarm Widerstand entgegen und hindert ihn so am Ausweichen.

  • Der Eisenarm leitet die Patientin bei Armübungen an. (Foto: Vergaro et al., Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation)
Der Eisenarm leitet die Patientin bei Armübungen an. (Foto: Vergaro et al., Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation)

Durch diese Anleitung zeige der Roboter den Patienten die richtigen Bewegungen und helfe ihnen so, den Arm wieder zu mobilisieren, erklärt Projektleiterin Elena Vergaro von der Universität in Genua. Schlaganfallpatienten bewegten den Arm oft auf unnatürliche Weise. So beugten sie sich beispielsweise nach vorn, statt den Arm auszustrecken, wenn sie nach etwas greifen, was weiter entfernt ist. Oder sie höben die Schulter statt den Arm, erklärt Vergaro. Dadurch schränkten die Patienten nicht nur die Möglichkeit ein, das volle Bewegungsvermögen wiederzuerlangen, sondern riskierten zudem Schäden durch die falschen Bewegungen.

Bisher haben Vergaro und ihre Kollegen den Prototypen des Braccio di Ferro erst mit zehn Probanden getestet. Die Ergebnisse, die sie im Fachmagazin Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation beschreiben, seien aber vielversprechend, sagt Vergaro: "Unsere vorläufigen Resultate mit dieser kleinen Patientengruppe legen nahe, dass das Modell stabil ist und eine statistisch belegbare Verbesserung des Ergebnisses bringt." Nun wollen die Wissenschaftler in großen klinischen Tests zeigen, dass eine von einem Roboter unterstützte Physiotherapie deutliche Verbesserungen für den Alltag bringen kann.


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Tobisan 17. Mär 2010

Mit Hilfe des des Roboters - Braccio di Ferro, Eisenarm genannt - soll der Patient...

greifarm 17. Mär 2010

don't feed the trolls!

toilet.cam 17. Mär 2010

Mit ein bizzerl vanTazie wirst Du noch darauf kommen dass die analytische Toilette...

AstralNautiker 17. Mär 2010

Oder wie Ritterrüstung zu Datenhandschuh oder Panzerfaust! Genau für sowas braucht die...



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