Freenet setzt verstärkt auf Smartphones und mobiles Internet

Umsatzrückgang bei der Telefonie soll aufgefangen werden

Freenet rechnet 2010 mit einem Umsatzrückgang, der teilweise mit dem Geschäft mit dem mobilen Internet aufgefangen werden soll. Smartphones will Firmenchef Christoph Vilanek verstärkt vermarkten.

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Freenet setzt verstärkt auf Smartphones und mobiles Internet

Den Gewinn vor Steuern will Freenet 2010 steigern, der Mobilfunkprovider rechnet aber mit rückläufigen Umsätzen. Das um Einmaleffekte bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) konnte Freenet im Jahr 2009 auf 393 Millionen Euro anheben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 111,6 Millionen Euro verbucht. Das Konzernergebnis wuchs auf 256,5 Millionen Euro, nach 111,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz stieg von 2,78 Milliarden Euro auf 3,65 Milliarden Euro.

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Über 96 Prozent des Konzernumsatzes stammen aus dem Kerngeschäftsfeld Mobilfunk. Die Zahl der Vertragskunden sank im Jahresverlauf um 4,6 Prozent auf 8,43 Millionen. Die Prepaidkunden reduzierten sich 2009 von 10,29 Millionen auf 9,15 Millionen. Firmenchef Christoph Vilanek will 2010 auf die stärkere Vermarktung von Smartphones setzen. Das Geschäftsjahr 2009 sei für Freenet mit großen Herausforderungen verbunden gewesen. Dazu zählten die Neuausrichtung auf Mobilfunk und mobiles Internet als Kerngeschäft, die Restrukturierung des Konzerns sowie die schwere Rezession, sagte Vilanek. Bis Ende dieses Jahres will Freenet die Umstellung des gesamten Mobilfunkgeschäfts auf ein einheitliches IT-System abgeschlossen haben, sagte er.

Freenet hatte im April 2008 Debitel übernommen, 2009 sein DSL-Geschäft verkauft und den Webhoster Strato im November 2009 für 275 Millionen Euro an die Deutsche Telekom abgegeben. Dadurch konnte Freenet die Schulden im Jahresverlauf um circa 40 Prozent auf 789,8 Millionen Euro senken, sagte Axel Krieger, Finanzvorstand bei Freenet.

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