Abo
  • Services:

DDR3-Speicher mit 2.400 MHz bei nur 1,65 Volt

Intel zertifiziert DIMMs von Kingston

Von Kingston kommt das bisher am höchsten getaktete Speichermodul für Desktoprechner, das Intel für seine Core-i7-CPUs zertifiziert hat. Die DIMMs arbeiten mit bis zu effektiv 2.400 MHz und brauchen dabei nicht mehr als 1,65 Volt Spannung, was Intel als Maximum für den Speichercontroller seiner CPUs garantiert.

Artikel veröffentlicht am ,
DDR3-Speicher mit 2.400 MHz bei nur 1,65 Volt

Das Kingston-Kit "KHX2400C9D3T1K2/4GX" besteht aus zwei Modulen von je 2 GByte und ist laut Intels Kompatibilitätsliste für Speichermodule (PDF) für P55-Boards und damit die Serie Core i7 800 sowie kleinere CPUs zertifiziert. In dieser Liste hat es tatsächlich den höchsten Takt, andere Hersteller wie Corsair (2.333 MHz) und Transcend (2.000 MHz) liegen aber nur knapp dahinter.

Stellenmarkt
  1. Oschmann Comfortbetten GmbH, Coburg
  2. opta data Abrechnungs GmbH, Essen

Um den hohen Takt zu erreichen, musste Kingston die Speichertimings nach oben schrauben, mit Werten von 9-11-9-27 liegen die neuen HyperX-Riegel aber auf dem Niveau von DIMMs mit ähnlicher Frequenz. Geringere Latenzen gibt es bisher nur bei Takten um 2.000 MHz, so bietet etwa Corsair das Kit CMG4GX3M2A2000C8 mit 8-8-8-24 an.

  • Kingstons HyperX-Module für DDR3 mit langen Kühlfinnen
Kingstons HyperX-Module für DDR3 mit langen Kühlfinnen

Höhere Frequenzen bei vergleichbaren Latenzen lassen sich mit solchen für Übertaktungen gedachten Modulen oft einstellen, aber dann ist meist auch eine Erhöhung der Spannung nötig. Intel gibt für den Bus der Core i7 aber nur höchstens 1,65 Volt als spezifiziert an, was schon deutlich über den 1,5 Volt für den DDR3-Standard liegt. Manche Übertaktermodule vertragen aber auch Spannungen über 2,0 Volt. Die von Intel zertifizierten Riegel wie das neue Kingston-Modul lassen sich ebenfalls mit höheren Spannungen und Takten betreiben, tritt dabei aber ein Defekt am Prozessor auf, verweigert Intel oder ein Händler unter Umständen die Garantie.

Kingston will seine Rekordspeicher im Laufe des zweiten Quartals 2010 auf den Markt bringen, einen Preis nannte das Unternehmen noch nicht. Bisherige Dual-Channel-Kits um 2.000 MHz kosten aktuell um 300 Euro und damit rund das Doppelte wie Module gleicher Kapazität mit effektiv 1.333 MHz. Bei diesem Aufpreis hat Kingston nach eigenen Angaben auch ausdrücklich "Enthusiasten, Gamer und Benchmark-Freaks" als Zielgruppe im Visier.

Ob es auch ein Triple-Channel-Kit mit den Modulen für die Serie Core i7 900 geben wird, und ob auch vier der jetzt angekündigten DIMMs mit vollem Takt in einem P55-Board laufen, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,49€
  2. (-70%) 14,99€
  3. 49,86€

default 16. Mär 2010

DDR3 braucht prinzipiell überhaupt nicht viel Leistung. Die Spannungen sind hier, trotz...

erich h 16. Mär 2010

flüchtiger speicher in zusammenhang mit ddr, klingt irgendwie toll ;)

Tantalus 16. Mär 2010

Und danach den Raum bitte gut lüften. :-P Gruß Tantalus

olaf 16. Mär 2010

Dann hat dein Gehäuse/Board wohl eher ne komische Bauform :P


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  3. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

    •  /