Twitter goes @anywhere

Kein Unternehmensverkauf in den nächsten zwei Jahren

Mit @anywhere hat Twitter eine neue Schnittstelle angekündigt, mit der sich der Microbloggingdienst künftig in Webseiten integrieren lässt. Verkauft werden soll das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Twitters @anywhere ist in gewisser Weise eine Antwort auf Facebook Connect. Ein Button soll es künftig erlauben, einem Twitter-Account direkt auf einer externen Website zu folgen. Damit soll das Erlebnis Twitter bald überall im Web anzutreffen sein.

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Ein großer Sprung ist @anywhere aber nicht. Letztendlich geht es nur um eine einfache Möglichkeit, Twitter-Nutzern zu folgen, ohne dass dazu Twitter besucht werden muss. Heute ist dazu ein Klick auf einen entsprechenden Link möglich, künftig entfällt dieser kleine Umweg auf Seiten, die dies explizit unterstützen. Webseitenbetreiber müssen dazu nur ein paar Zeilen Javascript in ihre Seite einfügen, was die Nutzung von @anywhere sehr einfach machen soll.

Wann @anywhere konkret starten soll, verriet Twitter noch nicht, nannte aber einige Partner, die @anywhere von Beginn an unterstützen werden: Amazon, AdAge, Bing, Citysearch, Digg, eBay, The Huffington Post, Meebo, MSNBC.com, die New York Times, Salesforce.com, Yahoo und Youtube.

Ganz nebenbei erteilte Twitter-Chef Evan Williams einer Übernahme von Twitter eine Absage. Auf die Frage, ob Twitter in den nächsten zwei Jahren verkauft oder mit einem anderen Unternehmen fusioniert werde, antwortete Williams knapp: Nein.

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