Ein Rack statt 15 Serverschränken
Mit der AES-Beschleunigung will Intel auch erreichen, dass die vollständige Verschlüsselung von Dateisystemen zum Standard wird. Sinnvoll wird das erst durch native Unterstützung per Betriebssystem, Windows Server 2008 R2 kann das schon, und auch einige Linux-Distributionen sollen das bis zum Ende des Jahres 2010 laut Intel mit AES-NI beherrschen.
Der entscheidende Punkt an Westmere-EP ist jedoch mehr Leistung pro Watt. Im Schnitt sollen es 40 Prozent mehr Rechenleistung bei gleicher Leistungsaufnahme sein, wenn der Xeon 5500 mit dem 5600 verglichen wird. Beim Ersatz älterer Server hat Intel sogar ausgerechnet, dass sich 15 Racks mit Xeon-Servern aus dem Jahr 2005 (Netburst, Single-Core) durch eines ersetzen lassen. Die theoretische Rechenleistung bleibt dann gleich, die Leistungsaufnahme reduziert sich nach Intels Angaben aber um 95 Prozent. Neben den CPUs ergeben sich gerade bei Servern weitere Einsparungen durch DDR3-Speicher mit 1,35 Volt, welche der Speichercontroller der Xeon 5600 jetzt unterstützt.
Solche Austauschvorhaben soll "Flex Migration" erleichtern: Ist der neue Server mitsamt seiner Softwareumgebung eingerichtet, lässt sich die laufende Installation in einer virtuellen Maschine mit einigen Mausklicks umziehen. Unter idealen Bedingungen hatte Intel diesen unterbrechungsfreien Umzug bereits demonstriert.
Dem Chiphersteller zufolge wollen alle großen Serverhersteller von HP über Dell bis IBM die neuen Xeons verbauen - doch das ist erst der erste Streich der Server-Refreshs im Jahr 2010. Noch im März 2010 soll auch der Nehalem-EX mit acht Kernen und für 4 bis 8 Sockel erscheinen, der damit AMDs erstem Achtkerner Magny Cours knapp zuvorkommen soll.
Nachtrag vom 16. März 2010, 14:30 Uhr:
Neben den 15 in der Tabelle auf der ersten Seite genannten Modellen gibt es noch einen weiteren neuen Xeon, den W3680. Er entspricht mit unter anderem 3,33 GHz Basistakt und zwei Turbo-Stufen dem Core i7 980X und verfügt nicht über einen zweiten QPI-Link. Diese CPU ist also nur für Systeme mit einem Sockel gedacht.
Zwölf der nun insgesamt 16 Xeon 5600 - nicht aber das Modell W3680 - sind nun auch in Intels offizieller Preisliste aufgeführt. Die Modelle, die dort fehlen (E5645, L5638, L5618) führt Intel als Embedded-CPUs, für die es normalerweise keine öffentlichen Preise gibt. Prozessoren mit Embedded-Support liefert Intel ab Vorstellung mindestens sieben Jahre lang, so dass die Gerätehersteller langfristig damit planen können und auch kurz vor Ende der Lebensdauer eines Produkts noch ausreichend Ersatzteile ordern können.
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| 15 Modelle mit ganz unterschiedlicher Ausstattung |







Gilt jetzt doch nur für dieses OS. Hat ja mit der CPU nichts zu tun.
und kommen mit ner Geforce 120 GT daher`?
Es gab im Vorfeld drei Versionen der Tabelle - aktuell sind es 15 Xeons, danke für den...
Und das ist verdammt viel! -> http://www.youtube.com/watch?v=yFdjWSaDlIo ;)