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Test: Alienware M11x - kleiner Kraftprotz für Spieler

Mit UMTS-Option und langer Laufzeit auch für unterwegs geeignet

Zwei Kilo leicht, für fast alle Spiele gerüstet und über sieben Stunden Laufzeit? Ein solches Notebook gibt es jetzt. Das M11x der Dell-Tochter Alienware überzeugte Golem.de im Test in fast allen Punkten. Da es keine Konkurrenz für dieses Gerät gibt, ist sogar der Preis vertretbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Alienware M11x
Alienware M11x

Wer ein Subnotebook der 12-Zoll-Klasse kauft, kann das Spielen normalerweise vergessen. Bestenfalls alte Titel funktionieren mit halbwegs akzeptabler Geschwindigkeit. Typische Spieler, die ein kleines Notebook brauchen, entschieden sich daher bislang meist für einen herkömmlichen Desktop-PC als Ergänzung. Mit dem Alienware M11x kann sich das ändern.

Es handelt sich um ein 11,6-Zoll-Notebook, das Spieletauglichkeit und Portabilität vereinen will. Golem.de hat das Notebook ausführlich getestet und überprüft, ob Subnotebook-Besitzer endlich auch spielen und auf einen Zweitrechner verzichten können.

Ausstattung und Konstruktion

Das von Dell gestellte Testmuster war üppig ausgestattet. Das Gehäuse mutet etwas dick an, wiegt aber knapp unter 2 Kilogramm und hat eine Grundfläche von 287 x 237 mm. Darin befindet sich ein übertakteter Core 2 Duo SU7300 mit Penryn-Kern, der bis zu 1,73 GHz erreicht. Der Prozessor ist der SU9000-Serie recht ähnlich, die Intels ehemalige High-End-ULV-CPUs darstellte. Anders als von Dell auf der CES angekündigt, ist das M11x noch nicht mit dem aktuellen Arrandale-Prozessor alias Core i3 und i5 ausgestattet.

Außerdem stecken eine Geforce GT 335M und der in den Chipsatz integrierte Grafikkern GMA 4500MHD im Alienware-Notebook. Im BIOS kann der Anwender selbst bestimmen, ob zwischen den Grafiklösungen überhaupt umgeschaltet werden kann.

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Ist diese Möglichkeit aktiviert, findet der Wechsel mit einer eigenen Taste innerhalb weniger Sekunden ohne Neustart statt. Nvidias Optimus-Technik zur automatischen und einfachen Grafikumschaltung bietet das Alienware M11x nicht. Spieler dürften daher leicht vergessen, den Grafikkern per Tastenkombination umzuschalten.

  • Alienware M11x: Die interne SSD ist schnell...
  • ... und schafft lesend fast 200 MByte/s.
  • Subnotebook mit Nvidias Geforce GT 335M, ...
  • ...hier im Netzteilbetrieb. Im ausbalancierten Modus sinkt die GPU-Taktfrequenz auf 405 MHz.
  • Dell übertaktet CPU und Speicherbus recht deutlich. Statt 1,3 GHz ergeben sich 1,6 GHz in der Ruhe.
  • Core 2 Duo SU7300
  • Das Mainboard
  • Das Testmuster war mit 4 GByte RAM bestückt, ...
  • ... die aus zwei 2-GByte-Riegeln zusammengesetzt sind.
  • Die Geforce GT 335M im Ruhemodus.
  • Anderer Benchmark, ähnliche Werte.
  • Um die 3.200 Punkte erreicht das M11x im 3DMark Vantage. Hier ein Bild der letzten Messung.
  • In unserem Testmuster musste die integrierte Chipsatzgrafik erst im BIOS aktiviert werden.
  • Dells Spielenotebook Alienware M11x
  • Rechts gibt es zwei Kopfhörerausgänge, einen Mikrofoneingang und zwei USB-Buchsen. Hinter dem leuchtenden blauen Teil vorn versteckt sich einer der zwei Lautsprecher, die allerdings nach unten hin abstrahlen.
  • Die linke Seite ist gut bestückt. Von links nach rechts: VGA, USB, LAN, HDMI, Displayport, SIM-Karten- und SD-Kartenschacht und Firewire 400.
  • Die Abluft wird nach hinten  ausgestoßen und stört weder Rechts- noch Linkshänder.
  • Tiefergelegt und leuchtend: Alienware M11x.
  • Die Unterseite des Notebooks
  • Gut zu erkennen ist der Lüfter, der unter Last etwas nervt.
  • Akkuanzeige
  • Auch der Lüfter muss leuchten.
  • Farbenspiele: Logo, Tastatur und Lautsprecher können mit anderen Farben belegt werden.
  • Das Innenleben des M11x: Rechts gut zu sehen ist der große Lithium-Ionen-Akku mit 63 Wattstunden.
  • Da gehört eigentlich die WWAN-Karte hinein. Antennen gibt es aber nicht, dementsprechend lässt sich ein Modem nicht nachrüsten. Wer eins haben möchte, muss warten, bis Dell es anbietet.
Dells Spielenotebook Alienware M11x

Eine 256 GByte fassende und PM800 genannte SSD von Samsung befand sich ebenfalls in unserem Testmuster. Sie beherrschte sogar den Trim-Befehl. Ein optisches Laufwerk fehlte jedoch. Das ist für den Steam-Spieler eigentlich egal, aber diverse kopiergeschützte Spiele fordern ein Laufwerk, das dann extern an das Gerät angeschlossen werden muss. Den Platz braucht Dell offenbar für die Kühlung der Komponenten, denn besonders dünn ist das Subnotebook mit 32,5 mm nicht. Auch aufgrund des Designs wirkt es etwas bullig.

Das Display bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln im 16:9-Format und ein doppelt spiegelndes Display. Panel und Frontschreibe zeigen heftige Reflexionen, was den Einsatz in einem hellen Büro einschränkt. Die Displaybeleuchtung kommt zumindest tagsüber gegen die Spiegelungen nicht gut an. In typischer Spielatmosphäre, also einem eher abgedunkelten Raum, ist das Display brauchbar.

Anschlüsse und Optionen des Alienware M11x 
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Alienfan 22. Okt 2010

Ich bin ja ein Fan von Alien Notebooks. Doch Tron2008 wenn man sich nur die jeweiligen...

Yeti5000 05. Sep 2010

Kennste 3dmark vantage??? anscheinend nicht

DeSChai 22. Mär 2010

- Kleiner Bildschirm.... ich war in den 90er froh einen 15 Zoll Bildschirm zu haben

sl0w 21. Mär 2010

Es gibt von LG ein Modell namens TX oder so ähnlich, das war auch spieletauglich... also...

Realkretsche 21. Mär 2010

Ich bin kein Augenarzt, aber ich bin PSP Spieler, der schon zu Gameboy-Tetris-Zeiten...


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