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Sparsamer Prozessor und lange Akkulaufzeiten

Nicht unerheblich ist die vergleichsweise schwache ULV-CPU, die Dell aber kräftig übertaktet. Mit 1,73 GHz steht dem Anwender dennoch nur die Hälfte der Ressourcen eines Desktop oder eines schnellen Workstation-Notebooks zur Verfügung. Dementsprechend niedrig fallen die CPU-Benchmarks aus. Beim Cinebench R10 (32 Bit) sind es 3.029 Punkte. Wird die Übertaktung abgeschaltet, was der Anwender im BIOS tun kann, bricht der Wert sogar auf 2.351 Punkte ein. Zum Vergleich: Schon der günstige Core 2 Duo E8500 für den Desktop schafft etwa 6.500 Punkte. Auf die 3DMark-Werte der GPU hatte das Übertakten der CPU erwartungsgemäß keine Auswirkungen.

  • Alienware M11x: Die interne SSD ist schnell...
  • ... und schafft lesend fast 200 MByte/s.
  • Subnotebook mit Nvidias Geforce GT 335M, ...
  • ...hier im Netzteilbetrieb. Im ausbalancierten Modus sinkt die GPU-Taktfrequenz auf 405 MHz.
  • Dell übertaktet CPU und Speicherbus recht deutlich. Statt 1,3 GHz ergeben sich 1,6 GHz in der Ruhe.
  • Core 2 Duo SU7300
  • Das Mainboard
  • Das Testmuster war mit 4 GByte RAM bestückt, ...
  • ... die aus zwei 2-GByte-Riegeln zusammengesetzt sind.
  • Die Geforce GT 335M im Ruhemodus.
  • Anderer Benchmark, ähnliche Werte.
  • Um die 3.200 Punkte erreicht das M11x im 3DMark Vantage. Hier ein Bild der letzten Messung.
  • In unserem Testmuster musste die integrierte Chipsatzgrafik erst im BIOS aktiviert werden.
  • Dells Spielenotebook Alienware M11x
  • Rechts gibt es zwei Kopfhörerausgänge, einen Mikrofoneingang und zwei USB-Buchsen. Hinter dem leuchtenden blauen Teil vorn versteckt sich einer der zwei Lautsprecher, die allerdings nach unten hin abstrahlen.
  • Die linke Seite ist gut bestückt. Von links nach rechts: VGA, USB, LAN, HDMI, Displayport, SIM-Karten- und SD-Kartenschacht und Firewire 400.
  • Die Abluft wird nach hinten  ausgestoßen und stört weder Rechts- noch Linkshänder.
  • Tiefergelegt und leuchtend: Alienware M11x.
  • Die Unterseite des Notebooks
  • Gut zu erkennen ist der Lüfter, der unter Last etwas nervt.
  • Akkuanzeige
  • Auch der Lüfter muss leuchten.
  • Farbenspiele: Logo, Tastatur und Lautsprecher können mit anderen Farben belegt werden.
  • Das Innenleben des M11x: Rechts gut zu sehen ist der große Lithium-Ionen-Akku mit 63 Wattstunden.
  • Da gehört eigentlich die WWAN-Karte hinein. Antennen gibt es aber nicht, dementsprechend lässt sich ein Modem nicht nachrüsten. Wer eins haben möchte, muss warten, bis Dell es anbietet.
Das Innenleben des M11x: Rechts gut zu sehen ist der große Lithium-Ionen-Akku mit 63 Wattstunden.
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Die schwache CPU hat im Alltagsbetrieb kaum negative Auswirkungen. Sie ist schnell genug. Allerdings ist es schade, dass die Umschaltung der Taktfrequenz der CPU nur im BIOS möglich ist. Im Regelfall bleibt der Prozessor wohl übertaktet.

Große Auswirkungen auf die wahrgenommene Gesamtleistung hat die SSD. Das System fühlt sich fast immer schnell an und bei Ladezeiten in Spielen schlägt es eine 7.200er Platte aus einem Desktop manchmal recht deutlich nieder. Dieser eigentlich positive Punkt macht Spielevorspänne mit unendlich vielen Logos umso nerviger. Der Anwender gewöhnt sich an die Geschwindigkeit und erwartet sie dann auch vom Spiel.

Die Benchmark-Werte sind für eine OEM-SSD teilweise recht hoch. Immerhin fast 200 MByte/s können von der Samsung PM800 gelesen werden. Schreibend sind es maximal 120 MByte/s. Mangels passender Schnittstellen wie Gigabit-Ethernet oder USB 3.0 lassen sich diese hohen Transferraten allerdings nicht nach außen hin nutzen. Es profitieren in erster Linie nur installierte Programme von den hohen Datenraten.

Spielen mit dem Akku und kleine Probleme des M11x

Das Alienware M11x ist ein feines Gerät, aber nicht ohne Einschränkung. In der Grundinstallation hatten wir Probleme mit dem Standby-Modus (STR, S3): Das M11x konnte aus diesem Modus nicht immer korrekt aufwachen. Das Problem hängt nicht mit der Übertaktung der CPU zusammen. Auch mit Standardtakt wollte das Gerät häufig nicht mehr korrekt aufwachen. Der Ruhezustand (STD, S5) lief zuverlässig und sollte als Alternative vorgezogen werden. Dank SSD ist das Versetzen in den Tiefschlaf schnell durchgeführt. Nach einer Wiederherstellung des Systems war das Problem aber behoben.

Allerdings fiel dabei eine äußerst unangenehme Designschwäche des Backupprogramms Data Safe für Notfälle im Wiederherstellungsbereich auf. Wer ein Verzeichnis sichern möchte, sollte das nicht der Automatik überlassen, die vor Ordnern Häkchen setzt. Diese Ordner und dort drin liegende Dateien und Ordner sind dann nur teilweise anhand der Dateierweiterung selektiert. Will der Nutzer alles sichern, zum Beispiel seinen Steam-Ordner, muss zuerst der Ordner deselektiert und dann wieder selektiert werden. Unglücklicherweise wird sowohl für eine Teilselektierung (bestimmte Dateien eines Ordners) als auch für die vollständige Selektierung (alle Dateien eines Ordners) dasselbe Symbol verwendet. Ob der Nutzer 10 oder 100 Prozent sichert, sieht er nicht. Ein Datenverlust ist programmiert.

Der 63-Wh-Akku kann nicht ohne Abnehmen einer Abdeckung ausgewechselt werden, bietet aber erstaunlich lange Laufzeiten für ein Spielenotebook, so dass der Bedarf an Wechselakkus gering sein dürfte. Sogar im Akkubetrieb lässt sich spielen. Gut 2 Stunden hielt das Alienware M11x in einem Starcraft-2-Match im Test gegen die KI durch. Die Helligkeit war während des Tests auf Maximum gestellt, WLAN und Bluetooth waren aktiv. Zudem versorgte das Notebook eine Maus und natürlich die zahlreich vorhandenen LED-Beleuchtungen am Gehäuse.

Zu bedenken ist beim Spielen mit Akku allerdings der Einbruch der Framerate, da der Test mit ausbalancierten Grafikeinstellungen lief. Bei Starcraft 2 lag der Verlust bei etwa 30 Prozent gegenüber dem Spielen mit Netzteil. Auch 3DMark Vantage brach stark ein: Mit knapp erreichten 1.500 Punkten ist sogar mehr als die Hälfte der Punkte im synthetischen Test verloren gegangen. Wer will, kann die GPU auch im Akkubetrieb mit der Höchstleistung laufen lassen, sie ist dann genauso schnell wie bei Nutzung des Netzteils. Unser Starcraft-Match reduzierte sich in dieser Einstellung um nur etwa 15 Minuten. Den enormen Leistungseinbruch muss der Spieler für eine Viertelstunde mehr Spielzeit nicht unbedingt hinnehmen.

Im Ruhemodus oder mit leichten Arbeiten sind knapp 5 Stunden bei gleichen Einstellungen mit der Nvidia-GPU geboten. Mit abgeschalteter diskreter Grafik erhöhte sich die Zeit auf 7 Stunden und 19 Minuten. Aufgrund der spiegelnden Oberfläche gingen wir beim Test davon aus, dass die Displaybeleuchtung schon bei geringer Umgebungshelligkeit auf Maximum gestellt werden sollte, denn sonst sieht der Anwender nur sich selbst.

Wenn der Akku kaputt ist, kann er laut Dell vom Anwender getauscht werden, ohne dass die Garantie gefährdet wird. Der Akku soll im Shop bestellt werden können. Zu den Kosten konnte Dell noch keine Angaben machen, sie werden aber wohl bei etwas mehr als 100 Euro liegen - der übliche Preis für Notebookakkus dieser Kapazität.

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 Alienware M11x in den BenchmarksEin gutes Notebook für den besonders mobilen Spieler 
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Alienfan 22. Okt 2010

Ich bin ja ein Fan von Alien Notebooks. Doch Tron2008 wenn man sich nur die jeweiligen...

Yeti5000 05. Sep 2010

Kennste 3dmark vantage??? anscheinend nicht

DeSChai 22. Mär 2010

- Kleiner Bildschirm.... ich war in den 90er froh einen 15 Zoll Bildschirm zu haben

sl0w 21. Mär 2010

Es gibt von LG ein Modell namens TX oder so ähnlich, das war auch spieletauglich... also...

Realkretsche 21. Mär 2010

Ich bin kein Augenarzt, aber ich bin PSP Spieler, der schon zu Gameboy-Tetris-Zeiten...


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