Abo
  • Services:

Auch Stanford forscht an Schwefelakkus

Viermal höhere Energiedichte als bei bisherigen Lithium-Ionen-Zellen

Auf der Suche nach neuen Bauformen für Akkus zeichnet sich ein Trend ab: Nach ersten Erfolgen aus Italien beim Bau von Zellen mit höherer Energiedichte gibt es jetzt Berichte von US-Forschern, die auf dieselbe Idee setzen. Neue Schwefelverbindungen sollen viermal längere Laufzeiten ergeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Nahezu zeitgleich zu ersten Veröffentlichungen aus Italien haben auch US-Wissenschaftler neue Werkstoffe für Lithium-Ionen-Akkus vorgeschlagen. Technology Review berichtet von Prototypen, die an der Universität von Stanford gebaut wurden. Dabei wird, ähnlich dem italienischen Konzept, eine Schwefelverbindung als Kathode verwendet.

Stellenmarkt
  1. Kliniken Schmieder, Allensbach am Bodensee
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

In Stanford wurde bereits Mitte 2009 eine Anode aus Nanodrähten auf Basis von Silizium hergestellt, nun haben die Wissenschaftler auch die passende Kathode gebaut. Für den nun vollständigen Akku geben sie eine Energiedichte von über 1.500 Wattstunden pro Kilogramm an, heute erhältliche Lithium-Ionen-Akkus kommen nur auf etwa 400 Wattstunden pro Kilo. Die neue Bauform könnte also zu Stromspeichern führen, die rund viermal länger halten. Das deckt sich mit den Angaben aus Italien: Die dortigen Forscher gehen von einer bis zu fünfmal höheren Energiedichte aus.

Ungelöst ist aber auch in den USA das Problem der Lebensdauer, weil sich die Elektroden durch die aggressive Schwefelverbindung bisher zu schnell auflösen. Technology Review berichtet von rund 40 bis 50 Ladezyklen. Als Ziel sieht das Team um Professor Yi Cui in Stanford 300 bis 500 Zyklen für tragbare Geräte, für Elektroautos müssen es bis zu 1.000 Zyklen sein.

Dennoch scheint die Idee der Schwefelverbindungen breite Akzeptanz zu finden. Auch Forscher der kanadischen Universität Waterloo in Ontario haben entsprechende Elektroden bereits gebaut, das US-Unternehmen Sion Power arbeitet an einer kommerziellen Anwendung der Technik.

Die Forscher der Stanford-Universität haben ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Nano Letters veröffentlicht, die auch online einsehbar ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 34,99€

Batterie 14. Apr 2010

Ich denke es waere besser wenn man die 4-5 mal staerkere Batterie in mehrere einzelne...

Enelooper 15. Mär 2010

-------------------------------------------------> lesen bildet. versuch's mal... es...


Folgen Sie uns
       


Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019)

Nubia hat eine Smartwatch mit einem flexiblen Display auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona gezeigt.

Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

    •  /