Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Skype will Silk-Audio-Codec zum Internetstandard machen

Quellcode als Vorschlag bei der Internet Engineering Task Force veröffentlicht. Skype hat den Silk-Code der Internet Engineering Task Force (IETF) als Entwurfsvorschlag für einen Internettelefonie -Standard eingereicht. Der Silk-Audio-Codec ist seit 2009 in der proprietären Skype-Software im Einsatz.
/ Christian Klaß
23 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Technikchef Daniel Berg teilt im Skype-Blog(öffnet im neuen Fenster) mit, dass der Silk-Quellcode in der vergangenen Woche als Internet Draft bei der IETF veröffentlicht worden ist. Jeder kann den Silk-Quellcode(öffnet im neuen Fenster) nun einsehen, herunterladen und verändern. Ohne Lizenzvereinbarung mit Skype(öffnet im neuen Fenster) darf der Silk-Quellcode aber vorerst nur in nichtkommerzieller Software eingesetzt werden.

Für Berg ist das ein wichtiger Schritt zur Entwicklung eines internationalen Standards für einen Wideband-Audio-Codec für das Internet. Skype werde auf Basis seines Vorschlags mithelfen, um aus dem eingereichten Silk-Quellcode einen hochqualitativen Standard zu entwickeln.

Seinen Geschäftspartnern stellt Skype den Silk-Codec bereits seit 2009 zur Verfügung, um ihn etwa direkt in Voice-over-IP-fähigen Telefonanlagen zu integrieren.

Skype wirbt damit, dass Silk eine verständliche, klangvolle und warme Sprachübertragung bietet - bei einem geringen Bandbreitenbedarf und mit der Fähigkeit, von schlechten und schmalbandigen bis zu sehr guten Breitbandverbindungen zu skalieren. Das Unternehmen bezeichnet Silk deshalb auch als "Super Wideband Audio Codec".


Relevante Themen