Skype will Silk-Audio-Codec zum Internetstandard machen
Quellcode als Vorschlag bei der Internet Engineering Task Force veröffentlicht
Skype hat den Silk-Code der Internet Engineering Task Force (IETF) als Entwurfsvorschlag für einen Internettelefonie-Standard eingereicht. Der Silk-Audio-Codec ist seit 2009 in der proprietären Skype-Software im Einsatz.
Technikchef Daniel Berg teilt im Skype-Blog mit, dass der Silk-Quellcode in der vergangenen Woche als Internet Draft bei der IETF veröffentlicht worden ist. Jeder kann den Silk-Quellcode nun einsehen, herunterladen und verändern. Ohne Lizenzvereinbarung mit Skype darf der Silk-Quellcode aber vorerst nur in nichtkommerzieller Software eingesetzt werden.
Für Berg ist das ein wichtiger Schritt zur Entwicklung eines internationalen Standards für einen Wideband-Audio-Codec für das Internet. Skype werde auf Basis seines Vorschlags mithelfen, um aus dem eingereichten Silk-Quellcode einen hochqualitativen Standard zu entwickeln.
Seinen Geschäftspartnern stellt Skype den Silk-Codec bereits seit 2009 zur Verfügung, um ihn etwa direkt in Voice-over-IP-fähigen Telefonanlagen zu integrieren.
Skype wirbt damit, dass Silk eine verständliche, klangvolle und warme Sprachübertragung bietet - bei einem geringen Bandbreitenbedarf und mit der Fähigkeit, von schlechten und schmalbandigen bis zu sehr guten Breitbandverbindungen zu skalieren. Das Unternehmen bezeichnet Silk deshalb auch als "Super Wideband Audio Codec".
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