Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Fix schließt Sicherheitsloch im Internet Explorer

Regulärer Sicherheitspatch lässt weiter auf sich warten. Microsoft hat einen sogenannten Fix It für das offene Sicherheitsloch im Internet Explorer 6 und 7 veröffentlicht. Allerdings gibt es den Fix nur für Windows XP und Windows Server 2003, auf anderen Windows-Systemen ist er wirkungslos. Ob Microsoft noch vor Mitte April 2010 einen regulären Patch bringt, steht noch nicht fest.
/ Ingo Pakalski
34 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Fix für den Internet Explorer 6 und 7(öffnet im neuen Fenster) auf Systemen mit Windows XP oder Windows Server 2003 deaktiviert die Peer-Factory-Class in der Datei iepeers.dll. Das kann aber die Druckfunktionen aushebeln sowie die Verwendung von Webverzeichnissen unmöglich machen. Für Systeme mit Windows Vista gibt es keinen solchen Schalter.

Hier verweist Microsoft abermals darauf, den geschützten Modus des Browsers zu aktivieren. Damit soll von Angriffen eine geringe Gefahr ausgehen. Ebenfalls mit einem Fix lässt sich der geschützte Modus aktivieren(öffnet im neuen Fenster) .

Das offene Sicherheitsloch im Internet Explorer wird bereits aktiv ausgenutzt . Angreifer können darüber beliebigen Programmcode auf fremden Systemen ausführen. Der Internet Explorer 8 ist von dem Fehler nicht betroffen.

Microsoft hat noch nicht entschieden, ob ein Patch für den Internet Explorer 6 und 7 außerhalb der Reihe erscheint. Ansonsten müssten Nutzer mindestens bis zum 13. April 2010 warten, dann ist Microsofts monatlicher Patchday. Nach Aussagen von Microsoft(öffnet im neuen Fenster) werde mit Hochdruck daran gearbeitet, einen Patch zu entwickeln.


Relevante Themen