Abo
  • Services:

Schließung von Google-Suchmaschine in China fast sicher

Konzern hat Rückzugsplan bereits detailliert ausgearbeitet

Nach den gestrigen Drohungen eines chinesischen Ministers scheint der Rückzug des Suchmaschinenbetreibers aus dem Land fast sicher zu sein. Ein Verkauf oder ein Rückzug auf eine Minderheitsbeteiligung sei nicht geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Schließung von Google-Suchmaschine in China fast sicher

Google hat detaillierte Pläne für die Schließung seines Suchmaschinengeschäfts in China ausgearbeitet. Laut einem Bericht der britischen Financial Times ist es zu "99,9 Prozent" sicher, dass diese auch sehr bald umgesetzt werden. Die Zeitung beruft sich auf eine unternehmensnahe Quelle. Das Google-Management sei entschlossen, die Zensurmaßnahmen zu beenden. Ein Verkauf des Suchmaschinengeschäfts oder ein Rückzug auf eine Minderheitsbeteiligung als Alternative zur Schließung schieden aus.

Stellenmarkt
  1. HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim
  2. BSH Hausgeräte GmbH, München

Google nehme sich aber noch die Zeit, seine Beschäftigten vor Vergeltungsmaßnahmen der Regierung zu schützen. Auch werde versucht, andere Geschäftsbereiche weiterzubetreiben. Dazu gehören eine Forschungsabteilung für die Internetsuche und ein Sales-Büro für Werbung chinesischer Firmen auf ausländischen Google-Websites.

Li Yizhong, der chinesische Minister für Industrie und Informationstechnologie, hat Google gestern offen davor gewarnt, sich nicht mehr an die Zensurbestimmungen des Landes zu halten. Google müsse beim Aufbau seiner Landestochter die chinesischen Gesetze befolgen. Andernfalls drohten Konsequenzen. Der US-Konzern habe seit dem Markteintritt als Suchmaschinenbetreiber in China im Jahr 2007 30 Prozent des Marktanteils übernommen.

Google hatte im Januar 2010 erklärt, Opfer hochentwickelter Angriffe auf seine Infrastruktur in China geworden zu sein, deren Ursprung in China lag. Ziel seien Google-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten und Quellcode der Suchtechnologie gewesen. Der Internetkonzern hatte daraufhin eine Prüfung der Schließung seiner chinesischen Suchmaschine angekündigt. Zudem sollten die Zensurauflagen der Regierung bei seiner Internetsuche nicht länger befolgt werden. Seit 2007 liefert Googles Suche geschickt manipulierte Trefferlisten aus, die unerwünschte Informationen und Ansichten im Internet durch Regierungspropaganda ersetzen oder ausblenden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)
  3. 216,71€
  4. 45,99€

B.M 18. Mär 2010

@bla: Ich habe mich falsch ausgedrückt bezüglich Stasi in der DDR. Dennoch sind die...

Gluck 15. Mär 2010

Jawollja!

Y 15. Mär 2010

US Kritik dürfte in China nicht strafrechtlich relevant sein. lol

Xivoo 15. Mär 2010

Der Vergleich hinkt nicht mehr, der kriecht ja schon.

lottikarotti2.0 15. Mär 2010

Legst du da eine Futterspur für Pacman? ..


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

Windenergie: Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
Windenergie
Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten

Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  2. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise
  3. Windenergie Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

    •  /