Abo
  • IT-Karriere:

China: Google muss zensieren oder wird Konsequenzen spüren

Minister droht dem US-Konzern

Der Ton zwischen China und Google wird schärfer. IT-Minister Li Yizhong hat dem US-Konzern offen mit Konsequenzen gedroht, falls die Suchmaschinenergebnisse nicht weiter im Sinne der Regierung zensiert werden. Zuvor hatten bilaterale Gespräche stattgefunden, wobei sich ein Kompromiss abgezeichnet hatte.

Artikel veröffentlicht am ,
Minister Li Yizhong
Minister Li Yizhong

Li Yizhong, der chinesische Minister für Industrie und Informationstechnologie, hat Google offen davor gewarnt, sich nicht mehr an die Zensurbestimmungen des Landes zu halten. Das berichtet die englischsprachige staatliche Tageszeitung China Daily. Google müsse beim Aufbau seiner Landestochter die chinesischen Gesetze befolgen. Andernfalls habe das Konsequenzen, sagte Li.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. enercity AG, Hannover

"Es ist unverantwortlich und unfreundlich, wenn Google darauf besteht, gegen Gesetze und Vorschriften in China zu handeln, und es wird die Folgen dafür zu tragen haben", so Li laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

China würde es aber weiter unterstützen, wenn Google seine Geschäftstätigkeit in dem Land ausweiten wolle, so der Minister. Der US-Konzern habe seit dem Markteintritt als Suchmaschinenbetreiber in China im Jahr 2007 "gute Arbeit geleistet" und 30 Prozent des Marktanteils übernommen. Google sei weiterhin willkommen in China. Der schnell wachsende Internetmarkt des Landes profitiere von dem Internetkonzern. Er verwies aber auch darauf, dass China Googles Entscheidung respektieren würde, wenn die Firma beschließen sollte, sich aus dem Land zurückzuziehen. "Selbst wenn dies geschehen würde, so glaube ich, dass Chinas Internetmarkt weiter rasant wachsen wird."

Regierungsvertreter hatten zuvor mit Google über eine Lösung des Konflikts verhandelt. Google hatte im Januar 2010 bekanntgegeben, dass die Firma Opfer hochentwickelter Angriffe auf ihre Infrastruktur in China geworden war, deren Ursprung in China gelegen haben soll. Ziel sei es gewesen, Zugriff auf die Google-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten zu erhalten und wahrscheinlich auch Code von Googles Suchtechnologie zu stehlen. Der Internetkonzern hatte deswegen angedroht, eine Schließung seiner Landestochter in China zu prüfen und die Zensurauflagen des Landes bei seiner Internetsuche nicht länger zu befolgen. Diesen Ankündigungen sind aber bisher keine Taten gefolgt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  3. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...

Quix0r 22. Mär 2010

Solch ein Land gibt es bereits schon, wenn niemandem das aufgefallen ist. Google ist...

spanther 15. Mär 2010

So ist es! -.-

Z 15. Mär 2010

Das sehe ich etwas anders, denn ich glaube nicht das "Drache" der Meinung ist die Du ihm...

Red Dawn 15. Mär 2010

Stöpsel aus dem Dreischluchtendamm ziehen?

Alof 15. Mär 2010

und Darth Vader zusammen!


Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

    •  /