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Ricoh zeigt Leica- und Hasselblad-Anschlüsse für GXR

Balgenapparat ermöglicht Trennung von Objektiv und Kamerarumpf. Ricoh hat auf der japanischen Handelsmesse CP+ eine Reihe von Objektivkonzepten für seine Kassettenkamera GXR gezeigt. Darunter sind Module für den Anschluss von Leica- und Hasselblad-Objektiven.
/ Andreas Donath
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Ricohs GRX-Kamera selbst ist nur ein Kamerarumpf, an den je nach Anwendungszweck neue Module angesteckt werden. Auf der Messe hat Ricoh Erweiterungsmöglichkeiten ausgestellt, die noch einen Schritt weitergehen. Sie ermöglichen den Anschluss von Objektiven, die von Drittherstellern stammen.

Darunter ist ein Modul für Leica-M-Objektive und eines für Hasselblad-Optiken. Auch einen Balgenapparat hat Ricoh vorgeführt. Bei diesem wird eine Basiseinheit mit dem Kamerarumpf verbunden. Der Balgen samt Objektiv und Sensormodul wird über ein Kabel an diese Kombination angeschlossen. Das japanische Magazin DC Watch(öffnet im neuen Fenster) hat Fotos der Studien veröffentlicht.

Die vorgestellten Module sind derzeit nur Konzeptstudien. Ob Ricoh sie in konkrete Produkte umsetzt, hängt wohl auch von der Reaktion des Publikums ab. Die Module würden das ungewöhnliche Konzept der GRX nochmals stark erweitern und sie aus dem Kompaktkamerasegment herauslösen.

Auf der PMA 2010 hatte Ricoh bereits zwei neue Kameramodule für die GRX angekündigt. Die Neuheiten umfassen ein Reisezoom mit einer Brennweite von 28 bis 300 mm (KB) und eine 28-mm-Festbrennweite mit APS-C-Sensor. Im Gegensatz zu den Konzeptstudien sind das Produkte, die auch tatsächlich auf den Markt kommen. Das Reisezoom soll im Sommer 2010 und das Festbrennweitenobjektiv im Winter 2010/2011 erscheinen.


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