Test: Core i7 980X - sechs Kerne, aber selten schneller
Hyperthreading und Vista als Bremse. Nach dreieinhalb Jahren wird die Zahl der Kerne für Desktopprozessoren erhöht: Mit dem Core i7 980X ist der erste Hexacore auf dem Markt. Seine sechs Kerne werden durch Hyperthreading verdoppelt, die Taktfrequenz steigert sich jedoch nicht. Daher werden nur wenige Anwendungen mit der neuen CPU schneller.
Das ewige Duell zwischen AMD und Intel geht in eine neue Runde. Als erster Anbieter bringt Intel jetzt mit dem Core i7 980X einen Desktopprozessor mit sechs Kernen auf den Markt, AMD will im April 2010 mit dem Phenom II X6 kontern . Wie früher im Gigahertz-Rennen , liefern sich die Konkurrenten nun ein Duell um die Zahl der Kerne.
Dabei sind sechs Kerne an sich nichts Neues: Seit der Serie Xeon 7400 sind sie bei x86-Servern gebräuchlich. Dass es die entsprechenden CPUs nun erstmals für Desktop-PCs gibt, liegt am Vorsprung der Softwareentwicklung für Server: Hier laufen oft nur wenige Anwendungen parallel, die sich zudem zum Teil jahrelang kaum ändern. Diese Programme lassen sich wesentlich besser auf mehrere Threads optimieren. Der Trend zur Virtualisierung hat zudem den Zwang zu immer mehr Rechenleistung auf immer weniger Raum mit sich gebracht.
Bild 1/41: 3DMark Vantage, CPU-Score
Bild 2/41: 3DMark Vantage
Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
Bild 4/41: CPU-Z: Cache-Details
Bild 5/41: CPU-Z: Mainboard-Daten
Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
Bild 7/41: CPU-Z: Grafik
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Bild 9/41: Cinebench R10
Bild 10/41: Movie Maker unter Vista ohne HT
Bild 11/41: Movie Maker unter Vista mit HT
Bild 12/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 13/41: Windows Live Movie Maker unter Windows 7
Bild 14/41: Nikon Capture NX mit und ohne HT
Bild 15/41: Winrar mit und ohne HT
Bild 16/41: Das Die des 980X mit sechs Kernen
Bild 17/41: Intels Benchmarks: 10 Prozent schneller mit Spielen
Bild 18/41: Intels Benchmarks für SPEC und Raytracing
Bild 19/41: Aktuelle Core i7 mit vier oder sechs Kernen
Bild 20/41: Neuer Kühler soll Boards nicht überbelasten
Bild 21/41: Konfiguration von Intels Benchmarks
Bild 22/41: Heatpipes und Klammer des neuen Kühlers
Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
Bild 24/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 25/41: Nikon Capture NX, 257 Raw-Fotos nach TIFF konvertieren
Bild 26/41: PCMark Vantage Music
Bild 27/41: PC Mark Vantage Overall
Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Über zu wenig Rechenleistung können sich Desktopnutzer eigentlich seit Jahren nicht beschweren, eher über schlecht angepasste Software: Die Zahl der Programme, die allein schon einen Quad-Core voll nutzt, ist gering - bei Spielen tendiert sie sogar gegen null, denn hier zählt vor allem immer noch die Grafikleistung.
Für Intel ist der erste Sechskerner aber nicht nur eine Chance, AMD wieder einmal zuvorzukommen: Der Core i7 980X, früher unter seinem Codenamen "Gulftown" bekannt, löst auch das Versprechen eines Updates für die teuren X58-Mainboards ein. Möglich wird das jetzt durch die rund laufende 32-Nanometer-Fertigung, welche die Integration von sechs statt vier 45-Nanometer-Kernen bei vergleichbarer Leistungsaufnahme ermöglicht. Dennoch kommt der 980X mit 1,17 Milliarden Transistoren auf 248 Quadratmillimeter Die-Größe.
Ein waschechter Nehalem mit gleichen Takten
Wie alle 32-Nanomter-CPUs von Intel gehört auch der Core i7 980X zur Westmere-Familie , innerhalb dieser stellt er jetzt das Flaggschiff der Desktop-CPUs dar. Er passt nur in die X58-Boards mit deren Sockel LGA 1.366, bietet weiterhin drei Speicherkanäle, Hyperthreading und Turbo-Boost . Auch an den Taktfrequenzen hat Intel nichts geändert: Der bisherige schnellste Core i7, das Modell 975 , läuft wie der 980 mit 3,33 GHz Basistakt und per Turbo mit bis zu 3,6 GHz. Der gemeinsame L3-Cache hat sich von 8 auf 12 MByte erhöht, äquivalent zu den beiden zusätzlichen Kernen.
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Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
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Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Bild 31/41: Intels Spiele-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 32/41: Intels Anwendungs-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 33/41: SuperPi 4M
Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
Bild 37/41: Winrar, 257 Raw-Fotos nach RAR komprimieren
Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Auch beim Speicherinterface hat sich nach den Spezifikationen nichts getan: Maximal 1.066 MHz effektiven Takt empfiehlt Intel für die vom 980X gesteuerten DDR3-Module. In der Praxis laufen aber alle Nehalems auch mit deutlich höheren Takten, auch Module über 2.000 MHz sind schon länger verfügbar. Ein Risiko geht der Anwender aber stets ein, wenn die Spannung für die DIMMs über 1,65 Volt steigt, dafür übernimmt Intel keine Garantie mehr. Alle Golem.de vorliegenden Core-i-CPUs arbeiten aber auch bei 1.333 MHz und 1,50 bis 1,65 Volt stabil.
Mehr Leistung kann der 980X also vor allem aus seiner um 50 Prozent gesteigerten Anzahl der Kerne ziehen. Ansonsten ist er ein reinrassiger Vertreter der Nehalem-Architektur , auf der auch alle anderen Core-i-Prozessoren basieren. Seine Turbo-Boost-Stufen sind, anders als insbesondere im Vergleich mit den mobilen Core-i, auf zwei Schritte reduziert. Auch bei Anwendungen, die nur einen Kern auslasten, ist der 980X also auf maximal 3,6 GHz begrenzt - es sei denn, er wird übertaktet, was er wie alle Prozessoren der "Extreme"-Serie durch einen offenen Multiplikator erleichtert.
Noch extremer mit neuem Kühler
Das "X" führt Intel nun auch in der offiziellen Produktbezeichnung, bisher war das Kürzel "XE" für "Extreme Edition" nur in den Roadmaps verwendet worden. Ebenfalls ein Novum: Es gibt innerhalb der Serie Core i7 900 nun zwei Extreme-Editions, die auch noch das Gleiche kosten: Core i7 975 mit vier Kernen und der Sechskerner 980X haben einen OEM-Preis von 999 US-Dollar.
Bei den ersten Angeboten von Hardwareversendern ist der 980X jedoch stets zu Preisen über 1.000 Euro geführt, der 975 ist etwas günstiger. Wie Intel gegenüber Golem.de erklärte, werden die beiden Extreme Editions bis auf weiteres parallel angeboten. Eine baldige Preissenkung des 975 wollte der Chiphersteller noch nicht bestätigen.
Eine echte Innovation steckt nicht im 980X, sondern dem, was obendrauf sitzt: Intel hat einen eigenen Tower-Kühler entworfen, der mit den Boxed-Versionen der Prozessoren geliefert wird. Zwar ist auch die neue CPU mit 130 Watt TDP angegeben, der neue Kühler soll aber mehr Reserven fürs Übertakten bieten.
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Bild 2/41: 3DMark Vantage
Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
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Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
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Bild 20/41: Neuer Kühler soll Boards nicht überbelasten
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Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
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Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Bild 31/41: Intels Spiele-Liste mit mehr als vier Threads
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Bild 33/41: SuperPi 4M
Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
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Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Mit gemessenen 669 Gramm ist der Intel-Kühler leichter als viele andere Tower-Kühler, und mit vier Heatpipes auch ähnlich ausgestattet. Dem Chiphersteller zufolge sollen Rechner mit diesem Gerät problemlos transportiert und verschickt werden können. Dennoch haben die Kühltürme zwei Nachteile: Auch beim Intel-Modell muss das Board bei den meisten Gehäusen ausgebaut werden, da sich der Kühler über eine Klammer an der Rückseite der Hauptplatine festhält.
Zum zweiten bietet ein Tower-Kühler kaum Lüftung für Northbridge und Spannungswandler. Intels bisheriger Boxed-Kühler mit Top-Down-Bauweise fächelt diese Komponenten zuverlässig an. Für die neue Lösung liefert Intel folglich auch eine Einbauanleitung mit, die vorschlägt, den Lüfter des Kühlers in Richtung eines Gehäuselüfters pusten zu lassen. Ein solcher in der Nähe der CPU ist auch sehr zu empfehlen, um Chipsatz und Spannungswandler am Leben zu halten. Intels Tuningtrend folgend ist der Lüfter des Kühlers dezent blau beleuchtet.
Wird der Intel-Kühler ohne aktive Lüfterregelung des Mainboards betrieben, so macht er einen Höllenlärm. Daran ändert auch der Schalter an der Oberseite des Towers nichts, mit dem zwischen 1.700 und 2.500 Umdrehungen pro Minute gewechselt werden kann. Der Lüfter ist auch bei der kleineren Drehzahl deutlich lauter als das alte Boxed-Modell, lüftet dann aber das halbe Mainboard gut durch. Der ältere Kühler reichte in unseren Tests aber auch noch aus, um den 980X stabil zu halten. Das neue Modell dürfte damit vor allem für heftige Übertaktungen nötig sein.
Intel will den Kühler nicht mit anderen Boxed-CPUs anbieten oder einzeln vertreiben, wenn man so will, hat das Unternehmen damit den ersten 1.000-Euro-Kühler erfunden.
Testsysteme und Verfahren
Wir testen ein von Intel gestelltes Muster des Core i7 980X mit dem neuen Tower-Kühler. Dafür verwenden wir die Benchmarksuite der Lynnfield-Messungen auf Windows Vista in der 64-Bit-Version. Bedingt durch die drei Speicherkanäle des Core i7 900 ergeben sich für die anderen Mainboards mit ihren vier Speicherslots als gleich große Speichermenge als praxisnaher Wert nur 6 GByte. Diese setzen wir aus 2 x 2 GByte von Corsairs "Dominator"-Serie zusammen sowie zwei 1-GByte-DIMMs von Kingston. Auf dem Core i7 900 laufen drei der Corsair-Riegel. Diese Mischbestückung lief auf allen Mainboards mit gleichen Timings von 8-8-8-22 bei effektiv 1.333 MHz stabil.
Bei Intels Clarkdale-Board DH55TC "Tom Cove" lasen sich die Speichertimings aber nicht von Hand einstellen, das Gerät beharrt auf 8-9-9-24 und benachteiligte die neue Dual-Core-Plattform so in der Theorie ein wenig. Intel konnte das reproduzieren und verwies darauf, dass diese Boards nicht für Tuning gedacht sind.
Als Mainboards für die Core i7 900 diente das Asus P6T Deluxe mit dem BIOS-Update 2101, das Asus in einer aktualisierten Version zum Marktstart des 980X öffentlich zur Verfügung stellen will. Die Core-2-Prozessoren liefen im Gigabyte X48T-DQ6 und der Phenom II X4 965 im Gigabyte MA790FXT-UDP. Außer Prozessor, Mainboard und Kühler waren für jeden Test alle anderen Komponenten identisch: Die von Kingston vertriebene Intel-SSD X25-M mit 80 GByte und aktueller Firmware lieferte Betriebssystem und Anwendungen, die zu verarbeitenden Daten eine Seagate Barracuda ES.2 mit 1 TByte. Als Grafikkarte kam AMDs Radeon HD 4870 X2 mit Catalyst 10.2 in der 64-Bit-Version zum Einsatz, als Netzteil das Dark Power Pro von BeQuiet mit 850 Watt.
PCMark Vantage und Winrar 3.9 haben wir in der 64-Bit-Version betrieben, nicht aber den Cinebench R10, da er auch für 32-Bit-Systeme und ebensolche Prozessoren noch als Vergleich dienen soll. Dieser Benchmark liefert in der 64-Bit-Version deutlich höhere Werte, die aber vergleichbar skalieren wie die 32-Bit-Ergebnisse. Die prozentualen Unterschiede des 64-Bit-Cinebench fallen ähnlich aus wie die der 32-Bit-Version. Noch besser skaliert mit mehr Kernen der neue Cinebench R 11.5, den wir für künftige Tests verwenden werden.
Windows Vista Ultimate in der 64-Bit-Version wurde mit Service Pack 2 betrieben, sämtliche leistungszehrende Hintergrunddienste wie die Datenträgerindizierung, Systemwiederherstellung oder das Mediacenter wurden deaktiviert. Im Laufe der Tests zeigte sich, dass Windows Vista mit mehr als acht Threads offenbar überfordert ist, so dass wir alle Messungen des Core i7 980X mit Windows 7 Ultimate in der 64-Bit-Version wiederholt haben.
Synthetische Benchmarks
Cinebench R10 von Maxon basiert auf der Rendering-Anwendung Cinema4D und lastet laut Angaben des Herstellers bis zu 16 Kerne voll aus. Die zwölf virtuellen Kerne des 980X kommen so auch nach kurzer Zeit auf 100 Prozent Last.
Bild 1/41: 3DMark Vantage, CPU-Score
Bild 2/41: 3DMark Vantage
Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
Bild 4/41: CPU-Z: Cache-Details
Bild 5/41: CPU-Z: Mainboard-Daten
Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
Bild 7/41: CPU-Z: Grafik
Bild 8/41: CPU-Z: Speicherdaten
Bild 9/41: Cinebench R10
Bild 10/41: Movie Maker unter Vista ohne HT
Bild 11/41: Movie Maker unter Vista mit HT
Bild 12/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 13/41: Windows Live Movie Maker unter Windows 7
Bild 14/41: Nikon Capture NX mit und ohne HT
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Bild 16/41: Das Die des 980X mit sechs Kernen
Bild 17/41: Intels Benchmarks: 10 Prozent schneller mit Spielen
Bild 18/41: Intels Benchmarks für SPEC und Raytracing
Bild 19/41: Aktuelle Core i7 mit vier oder sechs Kernen
Bild 20/41: Neuer Kühler soll Boards nicht überbelasten
Bild 21/41: Konfiguration von Intels Benchmarks
Bild 22/41: Heatpipes und Klammer des neuen Kühlers
Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
Bild 24/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 25/41: Nikon Capture NX, 257 Raw-Fotos nach TIFF konvertieren
Bild 26/41: PCMark Vantage Music
Bild 27/41: PC Mark Vantage Overall
Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Bild 31/41: Intels Spiele-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 32/41: Intels Anwendungs-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 33/41: SuperPi 4M
Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
Bild 37/41: Winrar, 257 Raw-Fotos nach RAR komprimieren
Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Erwartungsgemäß können die Core-i-Prozessoren das Hyperthreading hier voll ausspielen, und das Fehlen dieser Funktion wirft den Core i5 750 deutlich zurück. Wie gut ein Raytracer mit vielen Kernen skalieren kann, zeigt das Ergebnis des 980X, der trotz gleichen Takts aber mit vier zusätzlichen virtuellen Kernen den 975 deklassiert.
Das in der ersten Version bereits 1995 veröffentlichte Programm SuperPi (hier in der Ausgabe 1.5 XS, die auch unter Vista und Windows 7 läuft) ist bei Übertaktern und Rekordjägern immer noch sehr beliebt. Es berechnet die Kreiszahl Pi auf Millionen von Nachkommastellen und gibt sehr exakte Werte aus, kleine Werte sind hier besser.
Da SuperPi kaum in Threads aufgeteilt ist, zeigt sich hier gut die Effizienz der Rechenwerke und Caches. Die Optimierung des Nehalem auf kleine Schleifen verschafft ihm offenbar einen deutlichen Vorteil gegenüber den Core-2-CPUs, denen unter anderem der L3-Cache fehlt. Die bessere Thread-Verwaltung von Windows 7, die auch die wenigen Threads von SuperPi nicht mehr willkürlich zur Laufzeit umverteilt, bringt nochmals einen Vorteil.
Was die vielen Kerne bringen können, zeigt sich beim CPU-Test von 3DMark Vantage im Profil "Performance".
Das Programm arbeitet hier mit einer Physiksimulation kombiniert mit Wegfindungsalgorithmen und ist sehr fein in Threads aufgeteilt, so dass alle CPUs mit Hyperthreading deutlich vorne liegen. Die zusätzlichen Kerne des 980X bringen einen ähnlichen Vorteil wie bei Cinebench.
PC Mark Vantage
Der Test von Futuremark basiert nicht auf echten Anwendungen, nutzt aber zahlreiche Funktionen von Windows aus. In der "Overall"-Suite bildet er von Medienverarbeitung über Webbrowsing bis zu Office-Programmen nahezu alle Alltagsaufgaben ab. Zudem startet er viele Threads, wie das auch der Fall ist, wenn viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet sind.
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Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
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Bild 37/41: Winrar, 257 Raw-Fotos nach RAR komprimieren
Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Folglich bringt bei diesem synthetischen Test der 980X unter Windows 7 nochmals einen deutlichen Vorteil - unter Windows Vista ist er auch bei mehrfach wiederholten Durchläufen kaum schneller als der 975. Hier zeigt sich erstmals deutlich, wie sich die vielen Threads gegenseitig im Weg stehen können.
Die Suite "Music" des PC Mark arbeitet mit mehr Komprimierungstests als der Overall-Test, und solche Algorithmen lassen sich gut in Threads aufteilen - wenn denn das Betriebssystem mitspielt. Windows Vista bremst hier sehr, erst unter Windows 7 können die zwölf virtuellen Kerne des Core i7 980X zeigen, was sie können.
Medienbearbeitung
Mit der Version 8.2.1.6 von iTunes konvertierten wir eine 700 MByte große WAV-Datei in ein MP3 mit variabler Bitrate von höchstens 256 Kilobit pro Sekunde bei maximaler Qualitätseinstellung. Dies entspricht der Zeit, die für eine randvolle CD nötig wäre, so deren Dateien sich schon auf der Festplatte befinden.
Alle Prozessoren liegen hier im Rahmen der Messgenauigkeit dicht beisammen, weil die Routine nur zwei Kerne voll auslastet, und da können bei gleichem Takt gegenüber dem 975 die beiden zusätzlichen physikalischen Kerne des 980X nicht helfen.
Bild 1/41: 3DMark Vantage, CPU-Score
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Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
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Bild 5/41: CPU-Z: Mainboard-Daten
Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
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Bild 8/41: CPU-Z: Speicherdaten
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Bild 16/41: Das Die des 980X mit sechs Kernen
Bild 17/41: Intels Benchmarks: 10 Prozent schneller mit Spielen
Bild 18/41: Intels Benchmarks für SPEC und Raytracing
Bild 19/41: Aktuelle Core i7 mit vier oder sechs Kernen
Bild 20/41: Neuer Kühler soll Boards nicht überbelasten
Bild 21/41: Konfiguration von Intels Benchmarks
Bild 22/41: Heatpipes und Klammer des neuen Kühlers
Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
Bild 24/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 25/41: Nikon Capture NX, 257 Raw-Fotos nach TIFF konvertieren
Bild 26/41: PCMark Vantage Music
Bild 27/41: PC Mark Vantage Overall
Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Bild 31/41: Intels Spiele-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 32/41: Intels Anwendungs-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 33/41: SuperPi 4M
Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
Bild 37/41: Winrar, 257 Raw-Fotos nach RAR komprimieren
Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Recht ordentlich lastet alle acht virtuellen Kerne einer früheren Nehalem-CPU der Windows Movie Maker von Windows Vista aus. Eine 41 Minuten lange Datei aus einer HD-Kamera im Format AVCHD (1.440 x 1.080 Pixel) ist mit dem 965 in weniger als Echtzeit in eine WMV-Datei mit 720p verpackt. Dieses Format schlägt das Programm für eine Xbox 360 zur Wiedergabe vor.
Bei diesem Programm zeigt sich deutlich, dass Windows Vista mit mehr als acht Threads nicht mehr vernünftig umgehen kann. Der Movie Maker wird mit dem 980X mit Hyperthreading langsamer als ohne. Wenn die Funktion im BIOS abgeschaltet wird, ist das Programm wesentlich schneller. Zwar steigt dann die Auslastung pro Kern, da sie aber ohnehin nicht bei 100 Prozent liegt, skaliert der Movie Maker immer noch.
Das Programm steht in dieser Form für Windows 7 nicht zur Verfügung, so dass wir den "Windows Live Movie Maker" aus dem Live-Paket von Microsoft unter dem neuen Betriebssystem verwendet haben. Es ist beim Komprimieren unserer Testdatei in ein 720p-Video im WMV-Format ohnehin wesentlich schneller als die Vista-Version und skaliert auch besser. Wenn Hyperthreading ausgeschaltet wird, ist es dennoch kaum langsamer als mit der Funktion: Sie bringt also auch diesem Programm recht wenig Vorteil.
Weniger gut in Threads aufgeteilt ist Nikons Capture NX, das unter anderem der Konvertierung von RAW-Fotos dient. Das Programm muss in unserem Test 257 Bilder von 1,36 GByte in unkomprimierte TIFF-Dateien wandeln. Die hohe Datenmenge mit kurzen Rechenzeiten lastet auch die schnelle Intel-SSD aus, dennoch zeigt sich auch hier der Vorteil, wenn der Prozessor viele Threads parallel verarbeiten kann, weil insbesondere die Threads des Betriebssystems ständig den Kern wechseln. Die Hyperthreading-CPUs bringt das weniger durcheinander als den Rest des Testfeldes. Aber: Die hohe Zahl der Threads des 980X bremst Vista mehr als in allen anderen Tests.
Die gleichen RAW-Dateien wie beim Konvertierungstest muss Winrar 3.9 in der 64-Bit-Version mit normaler Kompressionsstufe in ein RAR-Archiv verpacken. Der Hersteller hatte für die neue Version unter anderem eine bessere Aufteilung in Threads versprochen, und das zeigt sich deutlich: Die Core i7 mit vier und sechs Kernen sind klar vorn, Vista bremst allerdings auch hier. Winrar profitiert auch noch ein wenig von Hyperthreading.
Hyperthreading bremst unter Vista
Wir haben die Tests, in denen der Core i7 980X unter Vista besonders hinter den Erwartungen zurückblieb, unter Windows 7 wiederholt und dabei Hyperthreading abgeschaltet. Es zeigte sich, dass der Prozessor ohne diese Funktion bessere Leistungen bringt, unter Windows 7 teilweise jedoch nicht.
Bild 1/41: 3DMark Vantage, CPU-Score
Bild 2/41: 3DMark Vantage
Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
Bild 4/41: CPU-Z: Cache-Details
Bild 5/41: CPU-Z: Mainboard-Daten
Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
Bild 7/41: CPU-Z: Grafik
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Bild 9/41: Cinebench R10
Bild 10/41: Movie Maker unter Vista ohne HT
Bild 11/41: Movie Maker unter Vista mit HT
Bild 12/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 13/41: Windows Live Movie Maker unter Windows 7
Bild 14/41: Nikon Capture NX mit und ohne HT
Bild 15/41: Winrar mit und ohne HT
Bild 16/41: Das Die des 980X mit sechs Kernen
Bild 17/41: Intels Benchmarks: 10 Prozent schneller mit Spielen
Bild 18/41: Intels Benchmarks für SPEC und Raytracing
Bild 19/41: Aktuelle Core i7 mit vier oder sechs Kernen
Bild 20/41: Neuer Kühler soll Boards nicht überbelasten
Bild 21/41: Konfiguration von Intels Benchmarks
Bild 22/41: Heatpipes und Klammer des neuen Kühlers
Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
Bild 24/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 25/41: Nikon Capture NX, 257 Raw-Fotos nach TIFF konvertieren
Bild 26/41: PCMark Vantage Music
Bild 27/41: PC Mark Vantage Overall
Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Bild 31/41: Intels Spiele-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 32/41: Intels Anwendungs-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 33/41: SuperPi 4M
Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
Bild 37/41: Winrar, 257 Raw-Fotos nach RAR komprimieren
Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Intels Desktopdirektor Steve Peterson bestätigte im Gespräch auf der Cebit 2010 diese Effekte: Durch den veralteten Thread-Scheduler von Vista steht sich das Betriebssystem oft selbst im Weg. Es verlagert öfter Threads auf Kerne, die schon belastet sind - deren Threads müssen dann wieder auf andere portiert werden.
Darum hat Intel für Windows 7 zusammen mit Microsoft die Funktion des "SMT Parking" entwickelt. Die virtuellen Hyperthreading-Kerne werden dabei erst dann genutzt, wenn die physikalischen Cores voll ausgelastet sind. In der Praxis ist das im Task-Manager gut zu sehen: Jeweils jeder zweite Kern hat kaum Last, wenn eine Multi-Threading-Anwendung läuft, die auf dem 980X weniger als sechs Threads nutzt. In der Bildergalerie dieses Tests finden sich Screenshots dieses Verhaltens zu mehreren Anwendungen.
Die Hyperthreading-Bremse von Vista trat mit den bisherigen Core i7 nicht so massiv auf wie beim 980X, da bisher nur acht Threads zu verwalten waren: Mit früheren Dual-Socket-Systemen wie Intels Skull Trail oder Xeon-Workstations war massives Multi-Threading mit acht Kernen für die Entwickler auch noch testbar. An zwölf Threads auf dem Desktop dachte vor drei Jahren, als die Entwicklung von Vista abgeschlossen wurde, bei Microsoft offenbar noch niemand.
Wenn also auf einem 980X-System nur Vista eingesetzt werden kann und die Anwendungen nicht mehr als sechs Threads nutzen, sollte das Hyperthreading im BIOS ausgeschaltet werden. Das gilt jedoch nicht für Windows 7.
Leistungsaufnahme
Um auszuloten, wie sparsam die Plattformen sein können, haben wir die 4870-X2-Karte durch eine Radeon HD 4670 ersetzt, die für den Vista-Desktop laut AMD nur 11 Watt benötigt. Core 2 Duo E8500 und Core i5-661 werden mit ihrer integrierten Grafik gemessen. Auf die Messergebnisse des Render-Tests von Cinebench R10, den wir für die Volllastmessung verwendet haben, hat diese Karte keinen Einfluss. Das gilt auch für den Test mit Windows Movie Maker, bei dem nie alle Kerne voll belastet sind.
Die sparsamste Plattform ist bei allen Tests der Core i5-661, der mit 53 Watt auf dem Vista-Desktop für unsere Testumgebung sogar eine neue Rekordmarke setzt. Mit sparsameren Netzteilen und nur einem Laufwerk lässt sich die Leistungsaufnahme sogar deutlich unter 40 Watt drücken. Der Core i7 980X ist auf dem Desktop etwas stromhungriger als der 975.
Bild 1/41: 3DMark Vantage, CPU-Score
Bild 2/41: 3DMark Vantage
Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
Bild 4/41: CPU-Z: Cache-Details
Bild 5/41: CPU-Z: Mainboard-Daten
Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
Bild 7/41: CPU-Z: Grafik
Bild 8/41: CPU-Z: Speicherdaten
Bild 9/41: Cinebench R10
Bild 10/41: Movie Maker unter Vista ohne HT
Bild 11/41: Movie Maker unter Vista mit HT
Bild 12/41: Windows Movie Maker unter Vista
Bild 13/41: Windows Live Movie Maker unter Windows 7
Bild 14/41: Nikon Capture NX mit und ohne HT
Bild 15/41: Winrar mit und ohne HT
Bild 16/41: Das Die des 980X mit sechs Kernen
Bild 17/41: Intels Benchmarks: 10 Prozent schneller mit Spielen
Bild 18/41: Intels Benchmarks für SPEC und Raytracing
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Bild 23/41: Der Tower-Kühler der Boxed-Prozessoren
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Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
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Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Das gilt auch für den Volllasttest mit Cinebench, bei dem sich zudem die Effizienz der Stromsparmechanismen zeigt: Die Core i7 900 nehmen hier doppelt so viel Leistung auf wie ohne Last. Dank 32-Nanometer-Technik ist der 980X mit zwei zusätzlichen Kernen aber kaum hungriger als der 975, der ein Drittel weniger Kerne besitzt.
Fazit
50 Prozent mehr Kerne bringen 50 Prozent mehr Rechenleistung? Schön wär's. Nur die wenigsten Anwendungen profitieren von den zwölf virtuellen Cores von Intels neuem Spitzenmodell. Da der Core i7 980X zudem auch nicht höher getaktet ist als der Core i7 975, kann er seine theoretischen Vorteile außer bei hoch spezialisierten Anwendungen wie Raytracern, Videobearbeitung oder synthetischen Benchmarks kaum ausspielen.
Da der 980X zumindest laut Intels aktueller Preisliste aber nicht mehr kostet als der 975, ist er der zukunftssichere High-End-Prozessor - wenn er denn unter Windows 7 oder einem ähnlich gut auf Threading optimierten Betriebssystem genutzt wird. Wer mit seinen Anwendungen aber Quad-Cores überhaupt schon ausnutzen kann und auch auf Preis und Leistungsaufnahme schaut, ist mit der Serie Core i7 800 weiterhin besser beraten.
Die Entwicklung der Hardware ist der der Software derzeit so weit voraus wie kaum zuvor. Nicht umsonst veröffentlicht Intel inzwischen Listen von Programmen, die besonders gut in Threads aufgeteilt sind.
Bild 1/41: 3DMark Vantage, CPU-Score
Bild 2/41: 3DMark Vantage
Bild 3/41: Nur bis 1.600 MHz ohne Last
Bild 4/41: CPU-Z: Cache-Details
Bild 5/41: CPU-Z: Mainboard-Daten
Bild 6/41: CPU-Z: Speichertimings
Bild 7/41: CPU-Z: Grafik
Bild 8/41: CPU-Z: Speicherdaten
Bild 9/41: Cinebench R10
Bild 10/41: Movie Maker unter Vista ohne HT
Bild 11/41: Movie Maker unter Vista mit HT
Bild 12/41: Windows Movie Maker unter Vista
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Bild 14/41: Nikon Capture NX mit und ohne HT
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Bild 16/41: Das Die des 980X mit sechs Kernen
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Bild 20/41: Neuer Kühler soll Boards nicht überbelasten
Bild 21/41: Konfiguration von Intels Benchmarks
Bild 22/41: Heatpipes und Klammer des neuen Kühlers
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Bild 26/41: PCMark Vantage Music
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Bild 28/41: Leistungsaufnahme Gesamtsystem Windows Movie Maker
Bild 31/41: Intels Spiele-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 32/41: Intels Anwendungs-Liste mit mehr als vier Threads
Bild 33/41: SuperPi 4M
Bild 34/41: Ungleiche Kernbelastung mit HT bei Windows Live Movie Maker
Bild 35/41: Gleichmäßige Belastung ohne HT mit Windows Movie Maker
Bild 36/41: Nikon Capture: SMT Parking gibt nur Last auf physikalische Kerne
Bild 37/41: Winrar, 257 Raw-Fotos nach RAR komprimieren
Bild 38/41: iTunes, 700 MByte WAV nach MP3 kodieren
Bild 39/41: Der neue Kühler (rechts) ist wesentlich größer
Bild 40/41: Das Package des 980X (rechts) hat sich nicht geändert
Bild 41/41: Noch mehr Pull-up-Widerstände beim 980X (rechts)
Beim gegenwärtigen Stand ist der Core i7 980X noch mehr als frühere Extreme-Prozessoren ein Instrument für Medienworkstations oder Technikfans, die schlicht den modernsten verfügbaren Rechner haben wollen. Für Intels schnellsten 32-Nanometer-Prozessor ist das eine verpasste Chance, denn mehr Rechenleistung für alle Anwendungen würde mehr überzeugen.
Ein Quad-Core mit über 4 GHz Basistakt und unter 130 Watt TDP sollte mit 32-Nanometer-Technik eigentlich machbar sein, und das ist das, was man sich von Intel auch wünschen könnte - damit würde jedes Programm schneller laufen. Doch solch ein Prozessor ist auf den bisher bekannten Roadmaps nicht vorgesehen.