Noch extremer mit neuem Kühler
Das "X" führt Intel nun auch in der offiziellen Produktbezeichnung, bisher war das Kürzel "XE" für "Extreme Edition" nur in den Roadmaps verwendet worden. Ebenfalls ein Novum: Es gibt innerhalb der Serie Core i7 900 nun zwei Extreme-Editions, die auch noch das Gleiche kosten: Core i7 975 mit vier Kernen und der Sechskerner 980X haben einen OEM-Preis von 999 US-Dollar.
Bei den ersten Angeboten von Hardwareversendern ist der 980X jedoch stets zu Preisen über 1.000 Euro geführt, der 975 ist etwas günstiger. Wie Intel gegenüber Golem.de erklärte, werden die beiden Extreme Editions bis auf weiteres parallel angeboten. Eine baldige Preissenkung des 975 wollte der Chiphersteller noch nicht bestätigen.
Eine echte Innovation steckt nicht im 980X, sondern dem, was obendrauf sitzt: Intel hat einen eigenen Tower-Kühler entworfen, der mit den Boxed-Versionen der Prozessoren geliefert wird. Zwar ist auch die neue CPU mit 130 Watt TDP angegeben, der neue Kühler soll aber mehr Reserven fürs Übertakten bieten.
Mit gemessenen 669 Gramm ist der Intel-Kühler leichter als viele andere Tower-Kühler, und mit vier Heatpipes auch ähnlich ausgestattet. Dem Chiphersteller zufolge sollen Rechner mit diesem Gerät problemlos transportiert und verschickt werden können. Dennoch haben die Kühltürme zwei Nachteile: Auch beim Intel-Modell muss das Board bei den meisten Gehäusen ausgebaut werden, da sich der Kühler über eine Klammer an der Rückseite der Hauptplatine festhält.

Heatpipes und Klammer des neuen Kühlers
Zum zweiten bietet ein Tower-Kühler kaum Lüftung für Northbridge und Spannungswandler. Intels bisheriger Boxed-Kühler mit Top-Down-Bauweise fächelt diese Komponenten zuverlässig an. Für die neue Lösung liefert Intel folglich auch eine Einbauanleitung mit, die vorschlägt, den Lüfter des Kühlers in Richtung eines Gehäuselüfters pusten zu lassen. Ein solcher in der Nähe der CPU ist auch sehr zu empfehlen, um Chipsatz und Spannungswandler am Leben zu halten. Intels Tuningtrend folgend ist der Lüfter des Kühlers dezent blau beleuchtet.
Wird der Intel-Kühler ohne aktive Lüfterregelung des Mainboards betrieben, so macht er einen Höllenlärm. Daran ändert auch der Schalter an der Oberseite des Towers nichts, mit dem zwischen 1.700 und 2.500 Umdrehungen pro Minute gewechselt werden kann. Der Lüfter ist auch bei der kleineren Drehzahl deutlich lauter als das alte Boxed-Modell, lüftet dann aber das halbe Mainboard gut durch. Der ältere Kühler reichte in unseren Tests aber auch noch aus, um den 980X stabil zu halten. Das neue Modell dürfte damit vor allem für heftige Übertaktungen nötig sein.
Intel will den Kühler nicht mit anderen Boxed-CPUs anbieten oder einzeln vertreiben, wenn man so will, hat das Unternehmen damit den ersten 1.000-Euro-Kühler erfunden.
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Genau das macht die Phoronix Test Suite.
Er muß 4 DVD's gleichzeitig in MP4 codieren können, und dazu noch gleichzeitig Musik...
Nee - Leute, die grundlos Andere Angreifen, Diffamieren, Nachahmen, in die Irre führen...