Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Microsofts Browserwahl arbeitet nun zufälliger

Microsoft hat Algorithmus der Browserwahl geändert. Microsoft hat den Algorithmus für die zufällige Verteilung der Einträge der Browserwahl überarbeitet. Damit werden die einzelnen Browser gleichmäßiger auf die einzelnen Plätze verteilt.
/ Ingo Pakalski
46 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass Microsofts Browserwahl weniger zufällig arbeitet, als zu erwarten war. IBMs ODF-Architekt Rob Weir hatte sich den Zufallsalgorithmus von Microsofts Browserwahl genauer angesehen und festgestellt, dass die Browser nicht sonderlich gleichmäßig über die fünf Positionen verteilt werden. Dabei schneidet der Internet Explorer besonders schlecht ab. Er ist in 50 Prozent der Fälle auf dem 5. Platz zu finden. Besser ergeht es Firefox, der recht gleichmäßig über die ersten vier Plätze verteilt wird.

Nach Weirs Beobachtungen(öffnet im neuen Fenster) hat Microsoft den Zufallsalgorithmus in der Browserwahl bereits überarbeitet. Nun werden die Browser deutlich gleichmäßiger auf die fünf zur Verfügung stehenden Positionen verteilt, wie Weirs neue Analyse ergibt.

Microsoft hat die Browserwahl bereits für deutsche Windows-Nutzer freigeschaltet, obwohl der Start erst für den 17. März 2010 geplant war. Über das Windows-Update wird die Browserwahl als Download angeboten, wenn der Internet Explorer als Standardbrowser ausgewählt ist. Ist bereits ein anderer Browser als Standard definiert, wird die Browserwahl nicht installiert.

Mehrere Systeme in der Redaktion von Golem.de bekamen die Browserwahl auch schon automatisch. Microsoft erklärt das damit, dass die automatische Verteilung derzeit getestet wird und zufällig mehrere unserer Systeme zu dem Testkreis zählten. Ansonsten soll es die Browserwahl nur geben, wenn Windows Update manuell gestartet wird, dann aber bereits für alle Windows-Nutzer in Deutschland.


Relevante Themen