Android NDK r3 unterstützt OpenGL ES 2.0

Neues Namensschema für Google Android Native Development Kit

Google hat die mittlerweile dritte Version des Android Native Development Kit (NDK) veröffentlicht. Damit erhalten Entwickler von Android-Applikationen direkten Zugriff auf OpenGL ES 2.0 und können Vertex- und Fragment-Shader nutzen.

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Android NDK r3 unterstützt OpenGL ES 2.0

Das Android NDK r3 unterstützt Geräte ab Android 1.5 und wartet unter anderem mit neu kompilierten Binarys auf. Diese wurden mit GCC 4.4.0 übersetzt und sollen etwas kompakter und effizienter sein als die alten mit GCC 4.2.1 kompilierten Versionen. Da GCC 4.4.0 aber etwas strikter vorgeht als die alte Version, werden auch weiterhin mit GCC 4.2.1 übersetzte Binarys mitgeliefert, die alternativ genutzt werden können.

Neu ist zudem die Unterstützung von OpenGL ES 2.0, die auf Geräten ab Android 2.0 zur Verfügung steht. Entwickler erhalten dadurch mehr Kontrolle über das Rendering von 3D-Grafik und können auch Vertex- und Fragment-Shader über GLSL nutzen. Eine hello-gl2 genannte Demo zeigt, wie dies geht.

Mit dem neuen Android NDK ändert Google zudem das Namensschema des Entwicklerkits, das nur noch r3 genannt wird, was kurz für Revision 3 steht. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass das NDK mehrere Android-Versionen unterstützt. Zuvor folgten die NDK-Versionen der Versionierung von Android, obwohl sie mehrere Android-Versionen unterstützten.

Eingeführt wurde das NDK erstmals mit Android 1.5. Während Applikationen auf Basis des Android-SDK von der Dalvik Virtual Machine ausgeführt werden, laufen NDK-Applikationen nativ ab, was vor allem für CPU-intensive Applikationen wie Signalverarbeitung, physikalische Simulationen und einige Formen der Datenverarbeitung gedacht ist.

Das Android NDK r3 steht unter developer.android.com/sdk/ndk zum Download bereit.

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