Abo
  • Services:

Drizzle lässt Oracle hinter sich

Entwickler des MySQL-Forks machen ohne Oracle weiter

Während einige Drizzle-Entwickler Oracle in den vergangenen Wochen in Richtung Rackspace verlassen haben, hat Projektleiter Brian Aker einen Ausblick auf die Zukunft des MySQL-Forks gegeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Jay Pipes, Monty Taylor, Eric Day, Stewart Smith und Lee Bieber haben Oracle verlassen und wechseln zum US-Provider Rackspace. Alle Fünf arbeiteten zuvor bei MySQL an Drizzle und wollen das auch in Zukunft in Diensten von Rackspace tun. Der MySQL-Fork Drizzle ist auf reine Webanwendungen zugeschnitten, extrem modular aufgebaut und verzichtet auf viele Funktionen, die MySQL im Hinblick auf den Einsatz als Unternehmensdatenbank in den letzten Jahren erhalten hat. Stattdessen steht bei Drizzle die Verarbeitung sehr vieler paralleler Anfragen auf Multicore-Systemen im Vordergrund.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. über duerenhoff GmbH, Berlin

Im August 2009 wurde Drizzle erstmals für den produktiven Einsatz freigegeben, im Januar folgte mit Bell ein weiterer Meilenstein. Vor wenigen Tagen gab Projektleiter Brian Aker, der Sun ebenfalls verlassen hat und mittlerweile selbstständig ist, einen Ausblick auf Cherry, den nächsten Meilenstein des Projekts.

Geplant ist unter anderem eine direkte LDAP-Unterstützung, um darüber auf Authentifizierungsinformationen zuzugreifen. Realisiert wird dies über das Pluginsystem von Drizzle, über das bereits die Authentifizierung per PAM und HTTP Auth angebunden wurde.

Zudem soll Drizzle künftig das MySQL-Protokoll unterstützen. Derzeit nutzt Drizzle ein eigenes Protokoll, künftig soll aber auch das MiniSQL-/MySQL-Protokoll mit Drizzle genutzt werden können. Auch dies soll als Plugin realisiert werden und Drizzle dann MySQL-Treiber nutzen können.

Das InnoDB-Plugin soll künftig durch einen InnoDB-Embedded-Server ersetzt werden. Auch die Replikation soll weiter verbessert werden und es gibt eine erste Version eines Query-Rewriting-Systems. Dies soll den Einsatz von Drizzle im Bereich Datenanalyse vereinfachen und gegebenenfalls auch Unterstützung für Views nach sich ziehen, auf die Drizzle im Vergleich zu MySQL bislang verzichtet. Waren Schemata bislang nur Verzeichnisse, werden sie künftig als Objekte behandelt, mit eigener Cache-Schicht.

Drizzles Cherry-Release soll im April zur O'Reilly MySQL User's Conference veröffentlicht werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5€
  2. 59,99€
  3. 44,99€

Dudette 09. Mär 2010

-> Noch weniger Features?


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /