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Auffaltbare Solarfächer sollen Elektronikgeräte aufladen

Notaufladefunktion jenseits der Steckdose

Ambientech hat in Japan zwei aufklappbare und tragbare Solarladegeräte vorgestellt, die die kleinen Akkus von Elektronikgeräten wie Mobiltelefonen, Digitalkameras und ähnlichen Geräten zumindest teilweise wieder aufladen sollen. Durch eine USB-Steckdose unterstützen sie ein große Zahl von Geräten. Ihre Oberfläche ist mit kleinen Linsen versehen, die das Licht bündeln sollen.

Die Ambientech-Solarzellenlader werden beim Transport wie ein Fächer zusammengeschoben. So werden die Solarzellen geschützt und das Packmaß verringert. Viele derzeit im Handel erhältlichen Modelle sind entweder sehr klein und besitzen eine deshalb auch nur schwache Leistung oder sind zu groß, um wirklich transportabel zu sein.

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Die Ambientech-Geräte mit den selbsterklärenden Namen Solarfold und Solarfan besitzen jeweils vier Solarzellen-Paneele und werden aufgeklappt beziehungsweise aufgefaltet.

Sie liefern über USB rund 2 Watt und sollen im besten Fall, das heißt mit viel Sonne innerhalb von 10 Minuten ein Mobiltelefon-Akku soweit aufladen, dass ein dreiminütiges Gespräch geführt werden kann. Die Ausgangsspannung liegt bei 5 Volt.

Es dürften viele Stunden, wenn nicht sogar Tage vergehen, bis größere Akkus voll geladen sind. Deshalb sind die Solarfächer auch nur für Notladefunktionen gedacht und sind kein Versuch, Netzteile zu ersetzen. Die Geräte setzen Solarzellen mit einer speziellen Linsenstruktur ein, die das einfallende Licht besser konzentrieren sollen.

Der Solarfold misst zusammengefaltet 168 x 73 x 19 mm und wiegt 178 Gramm. Auseinandergefaltet wird er 168 x 292 x 6 mm groß. Der Solarfan ist im zusammengefalteten Zustand rund 195 x 69 x 22 mm groß und bringt 186 Gramm auf die Waage. Wenn er wie eine Blume auseinandergefaltet wird, misst er 352 x 352 x 22 mm. Ein kleines Stativ zum Aufstellen wird mitgeliefert. Wer will, kann auch AA-Akkus mit den beiden Solarzellenladern auffrischen - ein entsprechendes Ladegerät liefert Ambientech optional aus.

Beide Geräte kosten jeweils 22.050 Yen - umgerechnet ungefähr 180 Euro. Derzeit sind die Solarfächer von Ambientech nur in Japan erhältlich.


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nils76 14. Mär 2010

Gibt es schon : Solarcard.

narf 09. Mär 2010

zumal ein durchschnittlicher mobiltelefon akku nicht mehr als 25gramm wiegt, das panel...

Solarfächer 09. Mär 2010

In größer und bezahlbar wäre nett. Bei Reichelt findet man die z.B. unter "solarmodule...

Sir Vival 09. Mär 2010

Gab es doch schon für NOKIA Modelle zum Beispiel. Solarpanel mit Akku. Das war so um 2002...

irgendjemand 09. Mär 2010

Soll er die Sonne mit nem lasso näher ranholen? Oder was meinst Du bitte schön mit Handeln?!



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