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Slink: Fernwartung für den Mac mit Bonjour-Unterstützung

Einfache Bedienung soll auch unerfahrene Benutzer ansprechen. Mit Slink hat der Hersteller Slinkware eine Anwendung für Mac OS X in einer Betaversion vorgestellt, die die Fernwartung des Rechners ermöglichen soll. Slink ist kostenlos und richtet sich an Anwender, die keine Netzwerkspezialisten sind.
/ Andreas Donath
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Slink (öffnet im neuen Fenster) kann durch die dynamische IP-Vergabe nur funktionieren, wenn ein Internetdienst die Adresszuweisung verwaltet. Das installierte Programm meldet sich beim Hersteller mit der aktuellen IP des Rechners, woraufhin der Dienst eine eindeutige ID vergibt, unter der der Mac derzeit zu erreichen ist. Für den Anwender, der von außen auf den Mac zugreifen will, ist dies mit dem Login-Vorgang verbunden, der ihn bei Eingabe des Benutzernamens und eines frei wählbaren Passworts mit dem dazugehörigen Rechner verbindet.

Slink verwendet NAT-PMP und UPnP sowie das Bonjour-Protokoll(öffnet im neuen Fenster) , um dem Anwender Einstellarbeiten auf dem heimischen Rechner abzunehmen und die Netzwerkkonfiguration im Hintergrund abzuwickeln.

Die erkannten Bonjour-Dienste des besuchten Rechners werden im Finder, iTunes, iPhoto und anderen Anwendungen angezeigt, die das Bonjour-Protokoll unterstützen.

Auf dem Rechner, mit dem auf den heimischen Mac zugegriffen werden soll, muss Slink ebenfalls installiert werden. Slink nimmt über SSH eine verschlüsselte Verbindung auf. Der entfernte Rechner und dessen Oberfläche wird dann in einem Fenster dargestellt, wobei Maus- und Tastatureingaben umgelenkt werden. Slink basiert nach Herstellerangaben auf Apples Remote-Login, das wiederum auf Unix Secure Shell (ssh) fußt.

Für das iPhone gibt es Slink(öffnet im neuen Fenster) bislang nicht. Das Programm läuft ab Mac OS X 10.5 und nur auf Intel-Macs.


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