Open Pandora - das Spielehandheld für Admins kommt bald
Offen - aber noch nicht für alle interessant
Anders als Nintendo DS, Playstation Portable (PSP) oder iPhone ist Open Pandora eine offene Plattform mit vielen Hardwareschnittstellen und kann ungehindert programmiert werden. Mrozek erwartet dennoch nicht, dass für Open Pandora viele eigene Spiele entwickelt werden, es gehe vor allem um Linux-Spiele und Emulatoren für klassische Systeme - einer für Nintendo-64-Spiele soll bereits ohne Sound schnell auf Open Pandora laufen, auch ein Dreamcast-Emulator ist in Arbeit, der bisher noch nicht die gewünschte Bildrate erreicht. Im unserem Video zeigt Mrozek schnell laufende C64- und Amiga-Emulatoren sowie den Shooter Quake 3. Damit beeindruckte er auf der Cebit die Zuschauer.
Ganz so einfach ist der Weg zum eigenen Spielehandheld nicht, laut Mrozek hatte sich alles länger hingezogen als erwartet - man sei unbedarft an die Sache herangegangen. Die Entwicklung des Gehäuses und der Zugang zu Chips hätten beispielsweise deutlich länger gebraucht als erwartet. Damit verzögerte sich auch das Zusammenbauen von Prototypen, die wiederum für die Softwareentwicklung wichtig sind.
Von Gamern entwickelt, von Fans mitfinanziert
Finanziell wäre das Projekt ohne die Community nicht zu realisieren gewesen. Die rund 4.000 berücksichtigten Vorbesteller sind teils bereits vor zwei Jahren in Vorleistung gegangen - einige sprangen wieder ab, die Zahl neu hinzukommender Kaufinteressenten sei jedoch noch höher. Entsprechend hoch ist der Druck, das Spielehandheld fertigzustellen. Doch Mrozek zeigt sich sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit der Community.
Der Großteil des Weges ist bereits geschafft, wie auch die Statuswebseite auf Open-Pandora.org zeigt: Die Massenproduktion der Pandora-Mainboards läuft bereits, die für die Gehäuse ist in Auftrag gegeben und sobald alles inklusive der Tastaturmatten eingetroffen ist, können der Zusammenbau und die Auslieferung beginnen.
Wer vorbestellt hat, soll sein Open-Pandora-Handheld bald zugeschickt bekommen. Das Gerät hatte für die frühen Vorbesteller 250 Euro gekostet, mittlerweile sind es 300 Euro, auch weil die Preisentwicklung etwas vom Dollarkurs abhänge. Die erste Charge umfasst 3.895 Geräte und ist bereits komplett ausverkauft. Für die zweite Charge sind 8.000 Geräte geplant - dann soll Open Pandora auch für diejenigen interessanter sein, die weniger an Softwareentwicklung interessiert sind, sondern das Gerät zwischendurch zur Entspannung mit Spieleklassikern einschalten.
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Ja. Richtig. Und dann noch Display, Akku, Gehäuse, WLAN, Steuerung, I/O....
Ich finds toll, dass die Entwickler höchstpersönlich sich zusammenrotten, um das Ding...
Dachte genau das gleiche.
fake thrake is fake