Nvidia zeigt GTX 480 mit Benchmark "Heaven"

Nachdem Nvidia auf der Cebit erfolglos versucht hatte, die ersten Grafikkarten mit Fermi-Architektur vor der Presse zu verstecken , erschien am Wochenende unmittelbar nach der Messe ein neues Video im Youtube-Kanal des Chipherstellers.
Marketingdirektor Tom Peterson zeigt darin ein Testsystem mit einer serienreif wirkenden GTX 480. Zu den Spezifikationen – Takte, Leistungsaufnahme und Zahl der Rechenwerke stehen noch nicht fest – macht Peterson keine Angaben. Allein der Prozessor wird dokumentiert, ein Core i7 960 mit 3,2 GHz steckt in der Plattform.
Damit wirkt das Unigine-Demo "Heaven", das auch einen Benchmarkmodus bietet, recht flüssig. Im Video ist aber zu sehen, dass Nvidia dabei Antialiasing ausgeschaltet hat. Den ersten unabhängigen Benchmarks mit einer GTX 470 zufolge, also dem kleineren Modell, brechen die Fermi-Karten mit Antialising stärker ein als die Serie Radeon 5000.
Das Endresultat des Benchmarks zeigt Nvidia in dem Video nicht. Den inoffiziellen Tests zufolge ist eine GTX 470 dabei mit Tesselation etwas schneller als eine Radeon 5850. Gegen Ende des Clips ist aber noch eine kurze Vorführung von dem zu sehen, was Nvidia "3D Vision Surround" nennt. Mittels drei 120-Hertz-Monitoren von je 1.920 x 1.080 Pixeln und LCD-Shutterbrille sollen so unter anderem Rennspiele das gesamte Gesichtsfeld des Anwenders füllen.
Wie Nvidia bereits bestätigte, sollen GTX 480 und 470 ab dem 29. März 2010 im Hardware-Versandhandel zu haben sein. Zu den Preisen gibt es noch keine offiziellen Angaben.



