Abo
  • Services:

Schaar kritisiert "Googles Vorratsdatenspeicherung"

Schaar fordert Schritte gegen private Sammelwut

Die Datensammlungen bei Google sind bedrohlicher als die staatliche Vorratsdatenspeicherung, meint Bundesdatenschützer Peter Schaar. Nach dem Urteil gegen die staatliche Datensammelwut müsse nun die private begrenzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Schaar kritisiert "Googles Vorratsdatenspeicherung"

Google sei für den Schutz der Privatsphäre bereits eine größere Bedrohung als die Vorratsdatenspeicherung. "Private Datensammlungen großer Unternehmen, zum Beispiel von Google, sind ja schon viel genauer, umfangreicher und aussagekräftiger als das, was durch eine staatlich verordnete Speicherung erfasst wird", sagte der Bundesdatenschützer dem Magazin Focus. "Was Google macht, ist auch eine Art Vorratsdatenspeicherung, das kann ich nicht anders sehen."

Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Auch die private Datenmacht müsse begrenzt werden, forderte Schaar. Datenschutzbestimmungen in Deutschland und Europa müssten auch für private Datensammler wie Google oder Facebook gelten.

Während bei der Vorratsdatenspeicherung alle Verkehrsdaten der Telefon- und Internetverbindungen in Deutschland über sechs Monate gespeichert werden, liefern die Nutzer ihre Daten bei Facebook freiwillig ab. "Wir können den Datenschutz natürlich nicht gegen die Menschen machen", sagte Schaar dazu. "Aber vielleicht können wir sie ein bisschen klüger machen, und zunächst mal vermitteln, was ein Problem werden könnte."

Aigner mit neuen Forderungen an Google

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat unterdessen neue Forderungen an den Internetkonzern gerichtet. Google müsse zuerst jeden einzelnen Widerspruch gegen Google Street View umsetzen, vorher dürfe der Dienst in Deutschland nicht online gehen. "Google muss die breite Öffentlichkeit über das Projekt und die Widerspruchsmöglichkeiten informieren, etwa mit Anzeigen in der Presse", sagte Aigner dem Spiegel.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,90€ + Versand (im Preisvergleich über 280€)
  2. 229,90€ + 5,99€ Versand
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. bei Alternate.de

kikimi 24. Mär 2010

Kontra: http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2007/10/01/sinnesfreuden-i/

de facto... 09. Mär 2010

Vor allem sollten die stolzen Google-Vermeider einmal genau hinschauen, wo überall...

Schnarchnase 09. Mär 2010

Die Schufa hat nicht das Recht eine Löschung zu verweigern, konsequenter Weise sollte...

da_surfe_ich 08. Mär 2010

Was will dieser Schwätzer eigentlich ?

Mac Jack 08. Mär 2010

Danke... Mir war der Typ auch kein Begriff nachdem ich mich jetzt nicht so sehr mit den...


Folgen Sie uns
       


Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen

Alexa kann komisch lachen und schlecht rappen - wie man im Video hört.

Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /