Abo
  • Services:

Kostenloses HDR-Programm für den Mac in neuer Version

Automatische Ausrichtung von Freihandaufnahmen

HDRtist ist eine kostenlose Mac-Software für HDR-Fotos (High Dynamic Range), die mit Freihandaufnahmen umgehen kann und in der neuen Version auch Farbprofile und ganze Dateiordner verarbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Kostenloses HDR-Programm für den Mac in neuer Version

Die Bedienung von HDRtist ist für HDR-Einsteiger ausgelegt - neben einem einzigen Schieberegler gibt es nur noch Knöpfe zum Speichern oder Geraderücken der einzelnen Bilder. HDRtist verwendet auf Wunsch auch eine einzelne Aufnahme und erstellt daraus ein Pseudo-HDR-Bild, in dem intern mehrere Belichtungsvarianten daraus erzeugt und übereinandergelegt werden.

Stellenmarkt
  1. TeamBank AG, Nürnberg
  2. GK Software SE, Sankt Ingbert, Köln, Schöneck

Üblicherweise werden die Aufnahmen allerdings aus einem Bilderstapel erzeugt, der mit unterschiedlich langen Belichtungszeiten fotografiert wurde. So lässt sich eine korrekte Belichtung sämtlicher Bildbestandteile errechnen - sowohl von besonders dunklen als auch besonders hellen Bildern. Der Schieberegler des Programms beeinflusst die Stärke des HDR-Effekts - von subtil bis zu bonbonfarben.

Die neue Version 1.2 von HDRtist kann Metainformationen zu den ausgewählten Bildern einblenden, womit der Benutzer zum Beispiel die Belichtungszeiten kontrollieren kann. Außerdem kann das Programm nun Farbprofile der Fotos bewahren und nimmt ganze Dateiordner per Drag und Drop auf. HDRtist verarbeitet alle Bildformate, die der Mac von Hause aus in der Vorschau anzeigen kann, darunter auch Rohdatenbilder von Digitalkameras.

Sollten die Einzelbilder mit der Hand aufgenommen und deshalb nicht deckungsgleich übereinandergelegt werden können, kann HDRtist mit der Funktion "align images" leichte Korrekturen vornehmen. Damit wird im Hintergrund das Modul "align_image_stack" aus dem Open-Source-Projekt Hugin aufgerufen. Es legt die Bilder mit Hilfe von Verzerrungen übereinander. Das funktioniert nicht immer fehlerfrei. Korrekturmöglichkeiten sind leider nicht vorgesehen. Geisterbilder, die durch bewegte Motive auftreten, rechnet HDRtist nicht heraus.

Zum Schluss kann das HDR-Bild noch als JPEG gespeichert werden - auch an diesem Punkt gibt es keine anderen Optionen. Die Bildqualität von HDRtist ist gut - wie bei vielen HDR-Programmen entstehen jedoch Halo-Effekte in Form leuchtender Konturen.

Für Anfänger ist HDRtist gut geeignet, wobei die fehlenden Korrekturmöglichkeiten auf Dauer stören. Wer diese sucht, wird zum Beispiel bei Mac-Programmen wie Hydra (rund 57 Euro) und Photomatix Pro (83 Euro) fündig.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Mac-Win User 08. Mär 2010

Mehr muss man nicht sagen :-)

HansEichel 08. Mär 2010

Es ist genau das was ich suche. Schön einfach und mit nur einem Knopf. Ich kriege nette...

piuh 08. Mär 2010

komm schon, war doch witzig!


Folgen Sie uns
       


Apple iPad Pro 2018 - Fazit

Mit dem neuen iPad Pro 12.9 hat Apple wieder ein großes Tablet vorgestellt, das sehr leistungsfähig ist und sich deshalb für eine große Bandbreite an Aufgaben einsetzen lässt. Im Test stellen wir aber wie bei den Vorgängern fest: Ein echtes Notebook ist das Gerät immer noch nicht.

Apple iPad Pro 2018 - Fazit Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
    Machine Learning
    Wie Technik jede Stimme stehlen kann

    Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
    Ein Bericht von Felix Lill

    1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
    2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
    3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
    Google Nachtsicht im Test
    Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

    Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
    2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
    3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

      •  /