Spieletest: Silent Hunter 5 - spielerische Untiefen

Obwohl Ubisoft gleich zum Start der Verkaufsversion einen ersten Patch ausgeliefert hat, enthält Silent Hunter 5 noch einige Bugs - wobei hier angemerkt sei, dass der direkte Vorgänger mit massiven Fehlern auf den Markt kam, die teils bis heute nicht behoben sind. In Teil 5 gibt es noch Probleme mit der KI von feindlichen und verbündeten Schiffen, Torpedos verpassen trotz kürzester Distanz und korrekten Abschusswinkels ihr Ziel, oder es kommt zu wirren Darstellungsfehlern, bei denen die Kamera durchs Gelände und die Tiefsee fährt und letztlich nur ein Neustart des Programms als Lösung bleibt.

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Bereits im Vorfeld hatte der Kopierschutz von Silent Hunter 5 für Verstimmung unter Spielern gesorgt. Er setzt voraus, dass permanenter Datenaustausch per Internet mit den Servern von Ubisoft möglich ist - wenn die Verbindung unterbrochen wird, pausiert das Programm. Im Alltag hat das Programm beim Test keine Probleme gemacht: Die Einrichtung, bei der Silent Hunter 5 per Code an das Benutzerkonto eines Ubisoft-Onlinedienstes gebunden werden muss, verläuft reibungslos und schnell. Eine DVD muss nicht im Laufwerk liegen, und der Launcher von Ubisoft belegt weniger Systemressourcen und lädt schneller als beispielsweise das Konkurrenzsystem. Obwohl beim Test letztlich alles glattging, tut Ubisoft dem ehrlichen Käufer keinen Gefallen mit dem System - denn zu Unterbrechungen im Datenfluss kann es immer kommen und mobiles Spielen etwa auf einem Laptop ist in vielen Fällen unmöglich.

Silent Hunter 5 benötigt Windows XP, Vista oder 7 und mindestens einen Core2Duo E4400 von Intel oder einen Athlon 64 X2 4000 von AMD. Unter XP genügt 1 GByte an RAM, unter Vista und 7 sollten es 2 GByte sein. Die Grafikkarte muss über 256 MByte an RAM verfügen und mindestens DirectX 9.0c unterstützen. Auf der Festplatte belegt das Programm rund 8 GByte an Datenplatz.

Silent Hunter 5 kostet rund 45 Euro, eine Collector's Edition mit ein paar Extras wie einer CD mit dem Soundtrack und einer Handvoll zusätzlicher Ingame-U-Boote und -Schiffe ist für rund 60 Euro erhältlich. Von der USK hat der Titel eine Altersfreigabe ab zwölf Jahren erhalten.

Fazit

Die wichtigste Neuerung von Silent Hunter 5 ist das weitgehend frei begehbare U-Boot. Auf den ersten Blick funktioniert das gut und vervielfacht die Atmosphäre - bis der Spieler ständig an der Leiter hängenbleibt und die Steuerung auch sonst einfach besser sein könnte. Und bis er feststellt, dass er die gleichen paar Meter nervtötend oft entlanglaufen muss und sich die Besatzung offenbar nichts Interessantes zu sagen hat.

Der Rest des Programms bietet unter dem Strich eine gute U-Boot-Simulation mit spannenden Missionen und viel Spieltiefe, die tolle Momente unter hoher See liefern kann. Wenn da nicht die vielen Programmfehler wären - und ein Kopierschutz, den Ubisoft lieber schnell im Meer wieder versenkt. Außerdem ein klarer Hinweis an Einsteiger: Wer nicht mit Engelsgeduld gesegnet ist, sollte die Hände von Silent Hunter 5 lassen - weder Tutorial noch Handbuch sind geeignet, die teils recht komplexen Schiffssysteme und Manöver zu erklären.

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 Spieletest: Silent Hunter 5 - spielerische Untiefen
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Der Neue 18. Nov 2010

ICh würde da eher auf die Community hoffen. Die haben bisher jeden Teil unheimlich...

izo84 26. Mär 2010

Mainstream-Süchtige Spieler, SH-Fanatiker /-Sammler, Spieler oder dessen Eltern ohne...

izo84 26. Mär 2010

...außer du fasst nur ältere Ubisoft-Titel an, denn da wurde noch nicht so massiv in der...

Tingelchen 08. Mär 2010

Ein nocd crack ist auch völlig in ordnung, wenn man sich eine Version legal gekauft hat...

trez 08. Mär 2010

Es heißt "Spiel" und "Schwarzkopie", aber ansonsten gebe ich dir recht. Nur dass es sich...



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