Wireless Display: Videofunk vom Notebook zum TV serienreif

Den WLAN-Adapter schreibt Intel nicht vor, er muss aber mindestens 802.11 g beherrschen. Die Bitrate der Übertragung beträgt zwischen 2 und 8 MBit/s, was für 720p noch gerade so ausreicht. Bei kurzen Versuchen auf der Cebit hielten sich Artefakte in Grenzen, wenn wir einen zur Bilddiagonale passenden Abstand wählten. Ton wird in Stereo nach AAC mit 128 KBit/s übertragen. HDCP-geschützte Inhalte, etwa von einer Blu-ray-Disc, lassen sich nicht mit WiDi nutzen.

Für eine sichere Übertragung muss das WLAN WPA2 beherrschen, die Erstverbindung von Adapter und Notebook wird per WPS erleichtert: Die Netgear-Box stellt beim ersten Einschalten einen zehnstelligen Zifferncode dar, der am Notebook eingegeben werden muss. Das ist zusätzlich zum WLAN-Key nötig, aber nur ein einziges Mal. Mehrere Adapter lassen sich ansprechen, aber nicht gleichzeitig. Findet das Notebook mehrere der Boxen, so fragt es beim Drücken des WiDi-Knopfes, an welche das Bild geschickt werden soll.

Die Nutzung des WLANs vom Mobilrechner, beispielsweise zum Surfen, ist bei einer WiDi-Verbindung weiterhin möglich. Diese ist in nicht zu sehr funkbelasteten Umgebungen weiterhin möglich. Intel zeigte die Technik mit einem nativen 720p-Video vor der Aufzeichnung unseres Videos in einem Konferenzraum der Cebit. Auch rund acht Meter vom Empfänger entfernt und in Bewegung gab es dabei keine Aussetzer. Eine Latenz von rund einer Sekunde zwischen Notebookdisplay und Fernseher ist aber immer vorhanden.

Anders war die Qualität der Verbindung inmitten einer Messehalle, wo Dutzende WLANs und andere drahtlose Geräte das Spektrum verstopften: Hier kam es immer wieder zu Aussetzern, auch bei Abständen von nicht mehr als 2 Metern. Eine derartige Funkbelastung wie auf der Cebit tritt aber auch in Wohnsiedlungen kaum auf, zudem dürfte der Anwender Notebook und Adapter meist auf Sichtverbindung nutzen.

Bisher funktioniert WiDi nur im Band um 2,4 GHz, was eine Quelle dieser Probleme ist. Ob die Technik mit den bestehenden Geräten auch für 5-GHz-WLANs erweitert wird, steht laut Intel noch nicht fest. Im Sommer 2010 sollen die ersten Notebooks mit Wireless Display in Deutschland auf den Markt kommen. Ob sie neben Dell, Sony und Toshiba noch andere anbieten, ist noch nicht entschieden.

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Ulrich Maasmeier 14. Mär 2010

Hmmm. Genauso kommt der Text eben NICHT daher. Trotzdem Notebook-seitig höchstens...

Gizzmo 07. Mär 2010

http://www.youtube.com/watch?v=L7dYEaor2GM Ob das kompatibel ist? Wäre schade, wenn da...

brunli 06. Mär 2010

könnte das DHCP wäre es gekauft.Ich habe den Fernseher doch recht weit weg vom...

sygic aura 05. Mär 2010

Wenn Du die Heulermeldungen "blabla heul zu wenige TVs verkauft" der letzten Jahre...



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