Intel zeigt Core i7 980X alias Gulftown im Betrieb

Nach den bisherigen Informationen wird Intel als erster Prozessorhersteller sechs Kerne für Desktop-PCs anbieten , AMD folgt einige Wochen später. Und obwohl der Core i7 980X schon bei deutschen Versendern aufgetaucht ist , hat Intel den Termin für die Markteinführung knapp hinter die Cebit gelegt.
Zumindest zu einer Demonstration ließ sich der Chiphersteller dann doch hinreißen. Die war laut Intel aber schon länger geplant und keine unmittelbare Reaktion auf AMDs Vorführung des Phenom II X6 "Thuban".
Intel ließ den Vorgänger Core i7 975 gegen das Modell 980X antreten, parallel rechneten die PCs die Testszene des neuen Cinebench R11.5. Und natürlich wurden die Ergebnisse des Benchmarks von einem kleinen Fenster verdeckt, klar erkennbar war der 980X einige Sekunden schneller.
Cinebench arbeitet mit Raytracing, was nicht gerade eine übliche Anwendung für den privaten Nutzer ist. Intels Marketingdirektor für Chipsätze, Steve Peterson, nannte in seinem Vortrag – wie stets bei High-End-Prozessoren – die Medienbearbeitung als Einsatzgebiet für den Prozessor.
Laut Peterson verkaufen sich die besonders schnellen CPUs von Intel unverändert gut – auch die stromhungrige Serie Core i7 900, die nur wenig schneller als die Reihe Core i7 800 ist. Die Nachfrage nach den schnellsten Prozessoren der Serie 900 ist Steve Peterson zufolge sogar gestiegen, nachdem die Serie 800 auf den Markt kam.