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Linuxtag 2010: Erfolgreicher Neustart

Themen weitgehend festgelegt, Suche nach freien Projekten geht weiter

Mit etwa 300 Vorträgen will der diesjährige Linuxtag unter anderem die Themenbereiche Monitoring und Mobiles Linux abdecken. Vor allem ein Track zu Cloud-Computing soll den Begriff konkretisieren und für Open Source greifbar machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Vortragstermine sind weitgehend festgelegt, der endgültige Plan soll in wenigen Tagen auf der Webseite des Linuxtags abrufbar sein. Mit Themenbereichen wie Mobiles Linux, Geschäftsmodelle mit Linux oder Enterprise-Entwicklung mit Java wollen die Veranstalter eine möglichst breite Palette an Themen abdecken.

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Die große Anzahl und Auswahl der Themen führen die Veranstalter auf den Neustart zurück, der im November 2009 initiiert wurde. So sei gezielt auf Redner zugegangen worden, um einige Themenbereiche zu vertiefen. Allerdings betonte Ingo Wichmann: "Trotzdem ist ein Reboot keine Neuinstallation." Es werde weiterhin auf die hohe Qualität der Beiträge geachtet.

Zu den Vortragsreihen gehört auch der alljährliche Sicherheitstrack mit Vorträgen zu VPN oder Parallelisierung von Kryptographie, Zertifikaten oder Trusted Computing. Zum Thema Mobiles Linux sollen Vorträge zur Entwicklung für die Plattformen Meego und Android angeboten werden.

Eine spezielle Vortragsreihe zu Java & Co soll das für den Sommer 2010 erwartete OpenJDK 7 begleiten, angeführt von einem Vortrag des maßgeblichen Architekten des Projekts Dalibor Topic. Dazu haben die Veranstalter den Programmierer Peter Rossbach eingeladen, der an der Entwicklung des Applikationsservers Tomcat beteiligt ist. Zusätzlich soll Kernel-Entwickler John Corbett eine Keynote halten.

Als Aussteller haben sich in diesem Jahr unter anderem IBM und Google sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI, angemeldet. Frankreich wird erneut einen Gemeinschaftsstand betreiben, Gespräche über einen Stand Polens werden noch geführt.

Das Linux Professional Institute (LPI) wird ebenfalls vor Ort sein und auch Prüfungen für das LPI-Zertifikat abnehmen. Dazu sind auch Vorbereitunsgsworkshops geplant, an denen namhafte Entwickler teilnehmen sollen.

Unter dem Call for Projects für freie Projekte sind bereits 20 Anmeldungen eingegangen. Hier hoffen die Veranstalter, dass zu dem endgültigen Abgabetermin am 24. März noch weitere Bewerbungen eingehen. Der Linuxtag findet zwischen dem 9. und 12. Juni 2010 in Berlin statt.



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d3wd 04. Mär 2010

Ich warte auf den Schreiner.


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