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Daimler will Staatshilfe für Elektroautos

Europa hat sich noch nicht auf einheitliche Rahmenbedingungen festgelegt. Zetsche sieht hier auch die EU-Kommission gefordert, "klare Aussagen mit konkreten Plänen zu verbinden". Während Länder wie Großbritannien, Frankreich und Spanien Anreize schaffen, will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Kauf der teureren Elektroautos nicht subventionieren.

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"Viel hängt davon ab, was die Politik tut", sagt Ford-Europachef John Fleming. Selbstkritisch räumt der Manager allerdings ein, dass es wenig hilfreich sei, "dass wir in der Industrie nicht mit einer Stimme sprechen". Volkswagen-Chef Martin Winterkorn fordert eine gemeinsame Kraftanstrengung, um das Elektroauto zur "Realität auf unseren Straßen" zu machen. Die Regierung müsse "Forschung massiv fördern, gezielte Anreize für die Kunden setzen" und "eine leistungsfähige Infrastruktur aufbauen", forderte er in Genf.

Für viele Fachleute ist ein direkter Zuschuss die einzige Möglichkeit, den Verkauf von stromgetriebenen Autos in Gang zu setzen. "Es ist höchste Zeit, dass wir auch in Deutschland eine breite Schneise für Elektromobilität schlagen", sagt Jan Peter Korthals, Experte für Elektromobilität und alternative Antriebe bei der Unternehmensberatung McKinsey. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 auf deutschen Straßen rund eine Million Elektroautos fahren. Mit dem zweiten Konjunkturpaket vor der Bundestagswahl hatte die Regierung in Berlin rund 500 Millionen Euro für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zur Verfügung gestellt. Die Gelder sind aber hauptsächlich für Entwicklung und Forschung vorgesehen. Wenn er das deutsche Engagement mit Frankreich vergleiche, sei das "relativ wenig", sagte VW-Chef Winterkorn.

Im Gegensatz zum Thema Förderung der Elektroautos sieht Zetsche den drohenden Konflikt mit den USA wegen der neuen Abgasnormen, die im kommenden Jahr in Kraft treten sollen - und die beispielsweise der Sportwagenhersteller Porsche im Augenblick deutlich überschreitet, entspannt. "Porsche kann in Bezug auf die CO2-Richtlinien in den USA nur für sich sprechen. Sowohl der Acea als auch Daimler sehen keine Veranlassung, die Vereinbarung infrage zu stellen. Übrigens hat auch VW die Vereinbarung unterschrieben." Auch BMW wird nach eigenen Angaben die geplanten verschärften Normen in den USA einhalten.

Porsche drohen von 2016 an empfindliche Strafen. Porsche-Chef Michael Macht rückt die Auseinandersetzung bereits in die Nähe eines "Wirtschaftskrieges". In den USA würden zur Berechnung der künftigen strengen Verbrauchsgrenzwerten für Autos Kriterien wie Radstand und Spurbreite herangezogen, dies sei ein Vorteil für die breiteren US-Modelle. [von Carsten Herz und Mark C. Schneider, Handelsblatt.com]

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tilmank 06. Mär 2010

Wir Menschen sind so eine Spezies, die meistens erst dann handelt, wenn es fast zu spät...

F1Kenner 05. Mär 2010

den Daimler-Konzern 0 EUR. Wer aufmerksam die Presse verfolgte, weiß, dass die Fahrergage...

Lalaaaa 04. Mär 2010

Ich kann diese Gierpickel nicht mehr sehen. Der Staat soll sich aus allem raushalten...

Kredo 04. Mär 2010

Es soll sogar noch Menschen geben die fest daran glauben dass sie nur "Ökostrom...

Schlaumaier 04. Mär 2010

und lassen den Zug abfahren, überlassen den Japanern den Markt und jetzt rumheulen. Mann...


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