Auftragshersteller kann im März 700.000 iPads ausliefern

Die Apple-Auftragshersteller in Taiwan können im März 2010 die Komponenten für das iPad wie geplant ausliefern. Das berichtet das taiwanische Branchenmagazin Digitimes unter Berufung auf Zulieferer(öffnet im neuen Fenster) von Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry). Foxconn beschäftigt in Fabriken in China über 500.000 Menschen und ist der weltgrößte Elektronik- und Computerkomponentenhersteller.
Laut dem Bericht kann Foxconn Electronics 600.000 bis 700.000 iPads im März 2010 ausliefern. Im April 2010 werde eine Stückzahl von 1 Million erreicht, heißt es. Apple habe keinen Grund, den Produktstart zu verschieben. Foxconn hat offiziell einen Kommentar zu möglichen Schwierigkeiten beim Produktstart abgelehnt. Das Unternehmen kommentiere keine Marktgerüchte, hieß es gegenüber der Digitimes.
IT-Analyst Peter Misek bei Canaccord Adams hatte erklärt(öffnet im neuen Fenster) , dass Foxconn das iPad im März nicht wie geplant ausliefern könne. Seine Quelle ist ein Insider bei Foxconn. Die Stückzahlen würden nicht erreicht, weshalb der Produktstart auf April 2010 verschoben werden müsse, hatte Misek gesagt. Seinen Angaben zufolge seien für den März 2010 nur 300.000 iPads lieferbar.
Gegenüber Golem.de sagte Misek heute, die 700.000 iPads, die laut Digitimes im März ausgeliefert werden sollen, lägen unter dem ursprünglichen Ziel von 1 Million. Außerdem könnten noch Mängel in der Endmontage auftreten, die in diesen Zahlen nicht enthalten seien.
Misek erwartet, dass 2010 circa 1,2 Millionen iPads verkauft werden können. 2011 sollen es 3,5 Millionen sein.
Zugleich macht ein Gerücht die Runde, das iPad werde ab 26. März 2010 verkauft.