Gustav - digitales Malen mit Microsoft

Neue Algorithmen sollen das Malen am Computer realistischer machen

Heutige Malprogramme sind eher eine Karikatur echten Malens, denn Malen ist viel komplexer, als es Software heute abbildet, meint Microsoft-Forscher Bill Baxter. Er arbeitet im Rahmen des Projekts Gustav an echtem digitalem Malen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gustav - digitales Malen mit Microsoft

Ein Pinsel besteht aus vielen hundert einzelnen Borsten, die Farbe aufnehmen und mit der zu bemalenden Oberfläche unterschiedlich interagieren. Dadurch entstehen immer wieder neue, organische Strukturen, was digital bislang nicht möglich war, da nicht ausreichend Rechenkapazität zur Verfügung stand.

Im Rahmen seines Projekts Gustav arbeitet Microsoft an Algorithmen für natürliches Malen, für die die Leistung normaler Desktop-PCs ausreichen soll. Dabei soll Gustav schon heute in der Lage sein, durchaus überzeugende Pastell- und Ölgemälde zu erstellen.

 

Farben lassen sich dank Multitouch-Technik mit den Fingern verschmieren und mischen sich dabei.

Neue Pinselmodelle sollen Künstlern und Designern deutlich mehr Kontrolle beim digitalen Malen geben. Farben lassen sich wie auf einer Malerpalette mischen, der Pinsel lässt sich damit füllen und die so aufgenommene Farbe auf dem Bild verteilen.

Etwas Ähnliches hat Adobe schon gezeigt: Adobe spricht dabei von feuchter Farbe, die sich verstreichen lässt, als wäre sie flüssig. Die verstrichenen Farben trocknen aus und mischen sich mit anderen feuchten Farben, als habe der Nutzer eine echte Farbpalette vor sich.

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Plärrbär 04. Mär 2010

Diese Programme sind gut und mehr braucht es nicht.

TechnischerIdio... 04. Mär 2010

das wesen der malerei? du meinst rumsaun und stinken? typisch technikidioten die das...

qwdqw 03. Mär 2010

Weil diese Technikhonks meinen Malerei wäre ein technisches Problem das sie nurch...

ä 03. Mär 2010

nicht mit ölfarben sondern nur mit buntstiften oder diesem grauenhaftem tuschkasten? mit...



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