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Lizenz-Anwalt: Open-Source-Rechtssystem muss besser werden

FLOSS-Recht soll sinnstiftender und nachvollziehbarer werden

Die freien Lizenzen schützen Software nicht überall gleich. Diese Auffassung vertritt Richard Fontana, Lizenz- und Patentanwalt bei Red Hat. Er überlegt, wie die legalen Rahmenbedingungen des Open-Source-Systems verbessert werden können.

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Lizenz-Anwalt: Open-Source-Rechtssystem muss besser werden

Mit mehr Transparenz, klaren Grenzen und einer detaillierten Dokumentation will Fontana dem Open-Source-Rechtssystem zu mehr Legitimation verhelfen. In seiner Rede auf der diesjährigen Scale (South California Linux Expo) stellte er die herkömmliche Sichtweise auf freie Softwarelizenzen, sie seien lediglich exotische Varianten mit seltsamen Einschränkungen proprietären Lizenzen gegenüber. Im Grunde genommen bewirken beide Lizenzarten dasselbe: Mit ihrer Einwilligung vermindern die Lizenznehmer ihr eigenes Risiko bei der Verwendung von Software, vor allem das Risiko eines Rechtsstreits.

Inhalt:
  1. Lizenz-Anwalt: Open-Source-Rechtssystem muss besser werden
  2. Lizenz-Anwalt: Open-Source-Rechtssystem muss besser werden

Allerdings handelt die FLOSS-Community nach ganz eigenen Regeln. Fontana moniert, dass örtliche Rechtslagen fast komplett ignoriert werden. Die Entwickler gehen meist davon aus, dass die GPL weltweit gleichermaßen interpretiert wird, was falsch ist. Die geltende Rechtslage in verschiedenen Ländern kann auch eine unterschiedliche Auslegung der GPL bedeuten. Firmen nutzen die örtliche Rechtslage für proprietäre Lizenzen komplett aus, während die Open-Source-Gemeinde diese weitgehend ignoriert.

Als Beispiel nannte er das Wort "distribution", das auf die Verteilung von Software in den Definitionen der GPL abziele. In der GPL v3 wurde das Wort "distribution" durch das Wort "convey" ersetzt. Der neue Wortlaut soll durch die allgemeinere Formulierung die international verschiedenen Auslegungen des Wortes "distribution" abfangen.

In einem ähnlichen Beispiel spricht Fontana von der Sublizenzierung, etwa wenn zu GPL-Quellcode noch unter der BSD-Lizenz stehender Code hinzugefügt wird. Auch hier beachte die Open-Source-Gemeinde nicht die lokale Rechtslage. In einigen Staaten erfordert dies eine explizite Erwähnung der Unterlizenzierung in der entsprechenden Lizenz, sonst sei diese ungültig.

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Johannsel 08. Mär 2010

Ich denke eher er mag kein OpenSource und will deswegen die Befürworter hier als...

Paeniteo 03. Mär 2010

Guck dir doch mal Creative Commons an. Es gibt eine Reihe von Bausteinen und die Lizenz...

Anonymer Nutzer 03. Mär 2010

wer blick bei dem ganzen Mist eigentlich noch wirklich durch, wenn diese/r sich nicht...

Linzenguru 02. Mär 2010

in Europa anstatt GPL lieber EUPL, zumindest so lange, bis es eine Entsprechung für die...


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