Spieletest: Battlefield Bad Company 2 - mehr Zerstörung
Generell ist in allen Modi der Teamgedanke viel höher entwickelt als früher, Absprachen mit den Squad-Kollegen und koordiniertes Vorgehen sind gefragt. Ziele markieren, Deckung geben, den Sanitäter um Heilung bitten, den Engineer das Auto reparieren und den Bewegungsmelder vom Recon einsetzen lassen, sowie überhaupt ständig auf die Aktionen der Teammitglieder achten, steht mehr im Mittelpunkt als im Vorgänger.
Zusätzliche taktische Möglichkeiten resultieren auch im Multiplayermodus aus der fast vollständig zerstörbaren Umgebung: Da es möglich ist, nicht nur den Scharfschützen am Fenster, sondern mit einem gezielten Panzerfaustangriff gleich das ganze Gebäude dem Erdboden gleichzumachen, erweitert das die spielerischen Möglichkeiten beträchtlich. Auch Mauern, Bäume und einiges mehr geben unter Beschuss nach. Das sieht übrigens schick aus, weil beispielsweise die Explosionseffekte grafisch erstklassig dargestellt werden.
Am Fuhrpark hat sich wenig verändert, allerdings liegt der spielerische Schwerpunkt wegen der etwas kleineren Karten auf der Infanterie. An Panzern, Booten, Jeeps und Hubschraubern herrscht trotzdem kein Mangel. Generell ist das Tempo höher, Abschüsse aus der Deckung heraus und langes Verharren in vermeintlich sicheren Geschützanlagen wurden deutlich erschwert. Die Steuerung ist genau so, wie es sich für einen erstklassigen Shooter gehört - fast alle Aktionen funktionieren reibungslos und gehen bereits nach kurzer Einarbeitungszeit in Fleisch und Blut über.
Battlefield Bad Company 2 ist ab dem 4. März 2010 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Die Windows-Version läuft unter XP, Vista und 7 und setzt einen Prozessor der Kategorie Core 2 Duo 2,0 GHz voraus. Sie benötigt 2 GByte RAM, 10 GByte auf der Festplatte und eine Grafikkarte wie die Nvidia Geforce 7800 GT oder eine ATI X1900 mit mindestens 256 MByte RAM. Als Kopierschutzsystem verwendet das Programm Securom. Zur Authentifizierung gibt es mehrere Methoden: Spieler ohne Internetverbindung können bei jedem Start die DVD ins Laufwerk legen. Alternativ können sie das Programm einmalig online anmelden und danach in der Einzelspielerkampagne offline antreten. Das Spiel hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten, erscheint in Deutschland ohne Schnitte und kostet 50 (PC) beziehungsweise 60 Euro (Konsolen).
Fazit
Wer auf der Suche nach einer spannenden Einzelspielerkampagne ist, sollte sich nach einem anderen Ego-Shooter umsehen - Bad Company 2 bietet hier eher durchschnittliche Kost. Auf der Multiplayerseite hingegen hat Dice wieder ganze Arbeit geleistet: Vom unterhaltsamen und schnell spielbaren Deathmach über den taktisch immens vielseitigen Rush-Modus wird jeder Actionfreund bedient - wochenlange und auch nach langer Zeit nichts von ihrer Faszination einbüßende Gefechte sind somit gesichert.
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