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Samba mit experimentellem SMB2-Protokoll

Version 3.5 mit neuer Zeitstempelauflösung und gepuffeter Anmeldung. Die aktuelle Version 3.5 der Samba-Tools bringt experimentelle Unterstützung für das Protokoll SMB2 mit. Zusätzlich haben die Entwickler die Anmeldung am Samba-Server erleichtert: Ab sofort puffert Winbind Zugangsdaten zur Weiterverwendung.
/ Jörg Thoma
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Ab Version 3.5 kann Samba(öffnet im neuen Fenster) auch mit der aktuelleren Version 2 des SMB-Protokolls für Windows Vista und 7 kommunizieren. Allerdings ist die SMB2-Unterstützung noch experimentell und nicht standardmäßig aktiviert. Zusätzlich wurde die Zeitstempelauflösung komplett an Windows angepasst und kann nun alle 100 Nanosekunden gesetzt werden. Dafür ist ein Kernel ab Version 2.6.22 und Glibc 2.6 oder höher Voraussetzung.

Die Kontenverwaltung Winbind puffert ab sofort Zugangsdaten, so dass ein erneutes Anmelden während einer Sitzung nicht nötig ist, was vor allem die Anmeldung an Samba-Server durch grafische Dateimanager erleichtert. Zusätzlich funktioniert Winbind asynchron. Samba 3.5 verbindet sich nun verschlüsselt mit dem Druckserver CUPS und kann per VFS-Modul scannedonly Ergebnisse eines Virenscans filtern und daraufhin nur unbedenkliche Dateien anzeigen.

Samba 3.5 steht bislang lediglich im Quellcode(öffnet im neuen Fenster) auf der Webseite des Projekts zur Verfügung. Das Benutzerhandbuch, bislang Teil des Pakets, wurde ausgelagert. Es steht ebenfalls auf der Projektseite zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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