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Motorola bringt Backflip nach Deutschland

Android-Smartphone mit Touch-Tastatur und Touchpad-Steuerung. Im zweiten Quartal 2010 will Motorola das Anfang Januar 2010 vorgestellte Backflip auf den deutschen Markt bringen. Das Android -Smartphone bietet ein Touchpad auf der Displayrückseite sowie eine aufklappbare Minitastatur.
/ Ingo Pakalski
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Ist das Backflip zusammengeklappt, besteht die Rückseite des Mobiltelefons aus vielen Sensortastenfeldern. Erst wenn das Mobiltelefon aufgeklappt wird, erhalten die Sensortasten ihre Funktionen und werden entsprechend beleuchtet. Da es sich hier nur um Sensortasten handelt, ist kein hoher Tippkomfort zu erwarten. Die vierreihige Touch-Tastatur weist ein QWERTZ-Layout auf, in das Tastenlayout wurden die üblichen Android-Tasten integriert.

Für die Anzeige setzt Motorola im Backflip auf einen TFT-Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 3,1 Zoll. Bei einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln werden bis zu 262.144 Farben dargestellt. Wird das Mobiltelefon hochkant gehalten, befinden sich unterhalb des Displays die typischen Android-Knöpfe als Sensortasten. Allerdings wurde der Suchenknopf eingespart, den es etwa beim Motorola Milestone noch gab.

Als weitere Besonderheit bietet das Backflip einen sogenannten Backtrack. Dabei handelt es sich um ein Touchpad, das sich auf der Rückseite des Displays befindet. Damit lässt sich das Gerät steuern, ohne immer auf den Touchscreen tippen zu müssen. Damit sollen die sonst gebräuchlichen 5-Wege-Navigationstasten oder Scrollbälle ersetzt werden.

Wie auch das Motorola-Modell Dext nutzt Backflip Motoblur. Die von Motorola entwickelte Software fasst Kommunikation per E-Mail und aus sozialen Netzwerken zusammen. Nutzer werden so über neue Kontakte, Fotos und Statusupdates aus Facebook, Twitter, Myspace, Google Mail sowie über berufliche und private E-Mails direkt auf dem Startbildschirm informiert.

Die eingebaute 5-Megapixel-Kamera besitzt einen Autofokus und ein LED-Licht zur Aufhellung. Die Kamera kann nur für Fotoaufnahmen verwendet werden, Videoaufnahmen werden laut Herstellerangaben nicht direkt unterstützt. Zum internen Speicher machte Motorola wiederholt keine Angaben, das Gerät wird aber mit einer Micro-SD-Card ausgeliefert, die eine Kapazität von 2 GByte hat. Der im Mobiltelefon enthaltene Steckplatz unterstützt Speicherkarten mit bis zu 32 GByte.

Das UMTS-Mobiltelefon unterstützt alle vier GSM-Netze, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit einer Datenrate von bis zu 7,2 MBit/s. Zudem sind WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.0 mit Unterstützung des A2DP-Profils vorhanden. Im 53 x 108 x 15,3 mm großen Smartphone befindet sich außerdem ein GPS-Empfänger, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ist vorhanden.

Als Betriebssystem kommt im Backflip noch Android 1.5 zum Einsatz, ein Upgrade auf Android 2.0 soll nachgereicht werden. Mit dem 1.400-mAh-Akku wiegt das Mobiltelefon 133 Gramm. Zu den Akkulaufzeiten machte Motorola nur sehr lückenhafte Angaben. So wird eine maximale Sprechzeit von 6 Stunden versprochen, aber es ist unklar, ob das im UMTS- oder GSM-Netz gilt. Im Bereitschaftsmodus muss der Akku spätestens nach 13 Tagen aufgeladen werden.

Motorola will das Backflip(öffnet im neuen Fenster) in Deutschland im zweiten Quartal 2010 auf den Markt bringen. Was das Android-Smartphone dann kosten wird, teilte das Unternehmen nicht mit.


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