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IBM eX5 - neue Generation von x86-Servern mit 1,5 TByte RAM

Mehr Speicher für mehr virtuelle Server und höhere Auslastung

IBM stellt seine neue Generation von x86-Servern vor, mit der das Unternehmen die Spielregeln in dem Marktsegment neu definieren will. Dank einer MAX5 genannten Technik lassen sich die Systeme mit bis zu 1.536 GByte RAM bestücken.

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IBM eX5 - neue Generation von x86-Servern mit 1,5 TByte RAM

Rund drei Jahre Entwicklungsarbeit hat IBM in seine neue Servergeneration gesteckt. Die Generation eX5 zielt dabei vor allem auf virtualisierte Umgebungen sowie hohe Datenbankleistung ab und kommt in Form von Rackservern und Blades auf den Markt.

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Mit einer MAX5 genannten Speichererweiterung koppelt IBM den Hauptspeicher vom Prozessor ab, um größere Speichermengen von bis zu 1.536 GByte in den Systemen unterzubringen. Bislang lassen sich entsprechende Server nur mit maximal 256 GByte RAM ausrüsten. Verantwortlich dafür ist IBMs Chipsatz, den das Unternehmen als IBM Enterprise X-Architecture Chip bezeichnet.

 

Der größere Arbeitsspeicher ist vor allem für den Betrieb virtueller Server nützlich, denn Speicher ist hier meist eine knappe Ressource. Mit mehr Speicher lassen sich mehr virtuelle Server auf einem physischen System unterbringen und die Auslastung des Gesamtsystems so erhöhen.

Mit dem MAX5 Memory Drawer, der unter den Rackserver gechnallt wird, lassen sich die Server um bis zu 32 DIMMS erweitern. Ein System mit vier CPU-Sockeln lässt sich so mit bis zu 96 DIMMS bestücken, ein System mit acht Sockeln nimmt bis zu 192 DIMMS auf. In ein System mit zwei Prozessoren passen bis zu 64 DIMMS.

Auch der Bladeserver HX5 lässt sich um zusätzlichen Speicher erweitern. Das Blade selbst bietet Platz für 16 DIMMS, der passende MAX5 Memory Drawer nochmals für 24 DIMMS. So lassen sich bis zu 40 DIMMs in einem Blade mit zwei CPU-Sockeln und 80 DIMMs in einem Server mit vier Prozessorsockeln unterbringen.

Neben MAX5 unterstützen die neuen Server auch eine als eXFlash bezeichnete Technik, die mittels Flashspeicher die Storagekosten senken soll. Eine Flexnode genannte Technik erlaubt es zudem, Systeme physikalisch zu partitionieren und aus einem System zwei getrennte zu machen und umgekehrt. So können beispielsweise nachts die Ressourcen neu aufgeteilt werden, um rechenintensive Aufgaben abzuarbeiten, während tagsüber die Systeme für andere Aufgaben genutzt werden.

Mit den neuen Servern hat IBM auch seine Verwaltungssoftware Systems Director überarbeitet. Sie erlaubt es nun, Server aus der Ferne vorzukonfigurieren, neu einzurichten und wiederherzustellen.

Angeboten werden die neuen x86-Server sowohl als Rack- als auch als Blade-Server. Im Laufe des Jahres sollen zunächst drei Systeme auf den Markt kommen: der Rackserver IBM System x3850 X5 mit vier Prozessoren, das Bladecenter HX5 und der Einstiegsserver System x3690 X5 mit bis zu zwei Prozessoren.

Nachtrag vom 2. März 2010, 17 Uhr:

IBM bindet die Speichereweiterungen über ein spezielle von IBM entwickeltes Kabel an. Ein Erweiterungsmoduls kann dabei direkt per QPI an die CPU geknüpft werden, bei zwei Erweiterungsmodulen kommt die MAX5-Technik zum tragen. Mit welcher Geschwindigkeit der Speicher darüber angebunden wird, wollte IBM nicht verraten.

Den Ansatz der Memory Drawer begründet IBM mit der schlechten Verfügbarkeiten von ECC-Speichermodulen mit 8 GByte und mehr. Dank der vielen DIMM-Steckplätze lassen sich mit den deutlich günstigeren 4 GByte-Modulen Server mit viel Speicher bauen, die in Summe günstiger sind als wenn Module mit höherer Speicherdichte genutzt werden müssten.



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quellwasser 02. Mär 2010

ok, stimmt sogar. frage hat sich damit erledigt. ftp://ftp.software.ibm.com/common/ssi/sa...

Kaugummi 02. Mär 2010

Muss man sich halt paar 100 m Verlängerungskabel kaufen ;)

tja 02. Mär 2010

da das Komma nur eine Trennung der 1000er Dezimalstelle andeutet, ist an der...


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