Asus-Studie: Handy als Armband dank flexiblem Material

Designstudie Waveface mit neuen Anwendungsbeispielen

Asus zeigt eine erweiterte Version seines Designvorschlages Waveface. Mittels flexibler Werkstoffe sollen sich Handys als dünnes Armband tragen lassen, Tablet-PCs können damit echte Tastaturen auffalten. Noch sind es Studien, doch daraus könnten durchaus Produkte werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Asus-Studie: Handy als Armband dank flexiblem Material

Bereits auf der CES 2010 hatte Asus die Ideen hinter Waveface kurz umrissen, auf der Cebit gibt es jetzt weitere Demonstrationen zu sehen und auch mehr Informationen zu den Einsatzgebieten, die damit möglich werden sollen. Kern von Waveface sind biegsame Werkstoffe. Sie werden schon seit einigen Jahren nicht nur für Displays, sondern auch für den Rest der Elektronik erforscht.

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Das Ziel: Die Technik soll - vor allem in mobilen Geräten - immer weiter hinter den eigentlichen Zweck zurücktreten. Die Studie "Waveface Ultra" etwa zeigt ein schmales Gerät, das rund fünf Zentimeter breit und einige Millimeter flach ist. Ganz ausgerollt soll es sich wie ein Handy in Riegelform mit Touchscreen nutzen lassen. Wird nicht telefoniert, kann es als Armband dienen. In diesem Modus soll das Ultra auch ortsbezogene Dienste nutzen können.

 

Informiert der Nutzer das Gerät etwa darüber, dass er ein bestimmtes Paar Schuhe kaufen will, so kann es ihn beim Stadtbummel unterstützen. Das Armband soll dann per Display und Vibration auf sich aufmerksam machen, wenn es an einem Geschäft vorbeigetragen wird, in dem es diese Schuhe gibt. Ähnliche Konzepte für "digital signage" entwickeln derzeit unter anderem Intel und Frog Design.

Seine andere Studie nennt Asus "Waveface Light". Auf den ersten Blick handelt es sich um ein großes Tablet mit etwa 16 Zoll Diagonale. Wie ein Tablet-Computer mit eingeblendeter Tastatur auf dem Touchscreen soll das Gerät auch verwendet werden können. Klappt es der Anwender aber in der Mitte zusammen, wird daraus ein Netbook. Statt der Bildschirmtastatur sollen sich dann auch fühlbare Tasten aus dem Material hervorwölben. Die Rückseite des Geräts besteht aus einer Textilie, um es zu Hause mit angenehmer Haptik zu versehen. Der Stoff soll abnehmbar und waschbar werden.

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Als letzte Studie gibt es mit "Waveface Casa" einen Fernseher, der mit den beiden anderen Konzepten Daten austauschen kann. So richtig verformen lässt sich dieses Gerät dann nicht, Asus fiel immerhin noch eine Anwendung ein: Die Lautsprecher des Fernsehers sollen durch eine Geste bei angelegtem Waveface-Armband ausgefahren werden können. Mit besserem Sound für kompakte Geräte beschäftigt sich Asus schon länger, zuletzt beim Riesennotebook NX90.

Ob aus den drei Studien jemals Produkte werden, konnte Asus auf der Cebit nicht sagen und folglich auch keinen Zeitraum nennen, in dem das passieren könnte. Verfolgen wollen die Taiwaner das Waveface-Konzept aber auf jeden Fall weiter, um zumindest Teile der Ideen in künftige Geräte einfließen zu lassen.

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scheffae 09. Dez 2011

Die Idee selber ist sehr realistisch, gut realisierbar und gut vermarktbar. Nur die...

RC Shad0w 02. Mär 2010

jap. sehr interessant was alles möglich ist. der pc zusammengefaltet in der hosentasche...

OldFart 01. Mär 2010

Tja sind halt nicht alles sooooo intelligente Menschen wie Du die wissen das sooooo...

aaa2 01. Mär 2010

So sieht das Uhr-dingens in meinen Augen aus.

Klugscheisser 01. Mär 2010

Es dauert sicherlich noch einige Zeit bis sich solche Studien auch durchsetzen. Die Idee...



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