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Fujitsu: Zero-Client - Monitor mit LAN- und Stromanschluss

Cebit 2010
Zukünftige Clients nutzen Power over Ethernet für die Stromversorgung. Fujitsu nennt seine neuen Thin-Clients jetzt Zero-Clients. Der Grund: Statt kleiner Kisten gibt es jetzt nur noch intelligente Monitore, die mit zwei Kabeln auskommen.
/ Andreas Sebayang
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Fujitsus Zero-Client ist ein intelligenter Monitor, der direkt an den Server angeschlossen wird und somit einen Arbeitsplatz darstellt. Er braucht prinzipiell nur zwei Kabel: Strom und Ethernet, damit die Informationen von und zur Arbeitsstation übertragen werden können. Maus und Tastatur können an den Monitor angeschlossen werden.

Die eigentliche Arbeit erledigt ein Server im Hintergrund, der virtualisierte Desktops für den Endanwender bereitstellt. Die Vorteile sollen dabei sowohl in der Wartung als auch beim Aufbau solcher Installationen liegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Arbeitsstation ausfällt, soll aufgrund der wenigen Komponenten deutlich geringer sein, verglichen mit herkömmlichen Installationen. Selbst bei einem Ausfall kann der Monitor einfach ausgetauscht werden. Zudem wird die Wartung der Soft- und Hardware zentral gehandhabt. An den Clients muss fast nichts mehr gemacht werden.

Der Monitor des Zero-Clients D602 selbst ist nichts Besonderes, wenn es um die Bildeigenschaften geht. Es ist ein 22-Zoll-LCD mit 1.680 x 1.050 Pixeln, bietet einen Einblickwinkel von 170 Grad und ist 250 cd/qm hell. Für Peripherie gibt es drei USB-Anschlüsse und einen Stereoausgang.

Der Zero-Client D602 soll bereits im März 2010 verfügbar sein und etwa 450 Euro kosten.

Zukünftige Versionen des Zero-Clients sollen sogar ganz ohne Stromkabel auskommen. Stattdessen kommt der Strom über das Netzwerkkabel zum Gerät. Power over Ethernet alias IEEE 802.03af liefert derzeit etwa 15 Watt über das Netzwerkkabel. Das dürfte insbesondere für Monitore eine Herausforderung darstellen.


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