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SystemrescueCD startet jetzt über NFS v3 oder NBD

Aktuelle Version mit Kernel 2.6.32.9 und XFCE 4.6.1. Die Linux-Distribution für die Datenrettung SystemrescueCD kann ab der aktuellen Version über die Netzwerkdateisysteme NFS und NBD geladen werden. Zudem bootet auch das gesamte ISO-Image per Isoloop und Grub2.
/ Jörg Thoma
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Die Entwickler des Rettungssystems SystemrescueCD(öffnet im neuen Fenster) haben die Linux-Distribution mit dem aktuellen Linux-Kernel 2.6.32.9 ausgestattet, alternativ steht auch die neue Version des stabilen Linux-Kernels 2.6.27.45 zur Verfügung. Als Desktop dient XFCE in der Version 4.6.1.

Neu hinzugekommen ist die Option(öffnet im neuen Fenster) , SystemrescueCD über die Netzwerkdateisysteme NFS oder NBD zu starten. Dabei wird SystemrescueCD auf einem entfernten Server gemountet und stellt die Daten über die Netzwerkdateisysteme bereit. Nur benötigte Daten werden über das Netzwerk geladen. Damit erfolgt der Start schneller, das System belegt im RAM weniger Speicher und lässt sich auch auf Rechnern mit weniger als 256 MByte Arbeitsspeicher verwenden.

Per Isoloop kann nunmehr der Bootloader Grub2 das gesamte ISO-Image booten, bislang musste das ISO-Image komplett auf den Startdatenträger entpackt werden. Als Basis für die Rettungs-CD dient weiterhin Gentoo-Linux.

Die aktuelle Version liegt als ISO-Image zum Download auf den Servern(öffnet im neuen Fenster) des Projekts bereit. Eine Anleitung zur Übertragung des Images auf einen bootfähigen USB-Stick(öffnet im neuen Fenster) kann ebenfalls auf der Webseite eingesehen werden.


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