T-Systems: Smartphone-Prototypen mit Sprachverschlüsselung

Neue Funktionen und erweiterte Hardwareunterstützung für Simko 2

T-Systems zeigt auf der Cebit ein Smartphone mit Sprachverschlüsselung. Die Lösung basiert auf Simko 2 und läuft auf Smartphones mit Windows Mobile 6.5. Entsprechende Geräte kommen beispielsweise bei der Bundesregierung zum Einsatz.

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Noch befindet sich die Sprachverschlüsselung für Simko 2 in der Entwicklungsphase. Im Laufe des Jahres will T-Systems diese aber zur Marktreife führen. Simko 2 verfügt bereits heute über eine "spezifische Einsatzempfehlung für den Geheimhaltungsgrad VS-NfD (Verschlusssachen nur für den Dienstgebrauch)" vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Bislang verschlüsselt die Lösung den Zugang zur Kundeninfrastruktur und die übertragenen Daten, das Betriebssystem und auf dem Gerät gespeicherte Daten. Die Geräte bauen ohne Umwege über Fremdserver eine direkte Verbindung zu einem Behörden- oder Unternehmensnetz auf. Jede Verbindung ist über einen VPN-Tunnel gesichert.

Auch die Sprachverschlüsselung soll beim BSI zur Zertifizierung vorgelegt werden.

Neben dem Prototyp mit Sprachverschlüsselung hat T-Systems aber auch weitere Sicherheitstechniken ergänzt: So enthält Simko 2 nun ein personengebundenes Sicherheitskonzept für den E-Mail-Verkehr auf Basis vom S/MIME und verschlüsselt E-Mails bereits bei der Eingabe des Textes.

Darüber hinaus unterstützt Simko 2 nun weitere Smartphone-Modelle. Neben den HTC-Smartphones Touch Pro und Touch HD können nun auch die HTC-Modelle Touch Pro2 und Snap genutzt werden. Alle Modelle laufen unter Windows Mobile 6.5.

Im Dezember 2009 konnte T-Systems einen Rahmenvertrag mit dem Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums abschließen, der rund 350 Organisationen des Bundes den Einsatz der sicheren Smartphones ermöglicht. Die Einführung der sicheren mobilen Kommunikation in den Behörden erfolgt schrittweise, den Anfang machen ausgewählte Bundesministerien und Behörden.

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