Abo
  • Services:

Mit dem Elektrodreirad an die Spitze

Bei Tempo 130 ist Schluss

Angetrieben wird TW4XP von einem Elektromotor mit einer Nennleistung von 17 kW und einer Spitzenleistung von 30 kW. Damit ist das Fahrzeug deutlich leistungsfähiger als das Twike: Es wird in 12 Sekunden von 0 auf 96 km/h (60 Meilen pro Stunde) beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 128 km/h abgeregelt. Möglich seien gut 175 km/h. Diese Geschwindigkeit hält Möscheid aus Sicherheitsgründen aber nicht für sinnvoll. Bei zügiger Fahrweise reicht eine Akkuladung für etwa 160 km. Der Akku kann mit Drehstrom geladen werden, was die Ladezeit gegenüber den Vorgängern erheblich verkürze, so Möscheid. In einer halben Stunde soll der Speicher zu 75 Prozent geladen sein.

Stellenmarkt
  1. Drachen-Propangas GmbH, Frankfurt am Main
  2. Applied Materials GmbH und Co KG, Alzenau

Wie das Twike gibt es auch das TW4XP mit Pedalen. Allerdings wird hier die Kraft nicht mehr per Kette auf die Hinterachse übertragen. Fahrer und Beifahrer erzeugen beim Treten Strom für den Motor. Die Pedale seien aber weniger dazu da, die Reichweite zu vergrößern - der Anteil liege bei höchstens 10 Prozent. Vielmehr verstünden die Twike-Fahrer die Pedale als Sportgerät - und praktisch jeder Käufer ordere das Twike auch mit diesem optionalen Merkmal. "Diese sportliche Betätigung wird sehr positiv wahrgenommen. Sie unterscheidet das Twike und später das TW4XP von einem normalen Fahrzeug", ist Möscheid überzeugt.

Konzipiert für Serienfertigung

Der größte Unterschied zum Twike ist allerdings, dass das TW4XP in Großserie produziert werden soll. Das bringe auch andere Sicherheitsanforderungen mit sich, erklärt Möscheid. Das TW4XP werde nicht die gleichen Knautschzonen wie ein herkömmliches Auto haben - "einfach weil uns der Knautschraum fehlt". Die Kräfte bei einem Aufprall würden durch die Struktur abgebaut. "Auf Grund einer intelligenten Rahmenstruktur werden wir es trotzdem auf hohe Sicherheit auslegen können."

Trotz der ungewöhnlichen Form werde das TW4XP durchaus alltagstauglich. "Wir haben eine Allwetternutzung. Wir können das Fahrzeug ganzjährig einsetzen, also auch bei schlechtem Wetter und auf verschneiten Wegen. Wir haben die Möglichkeit, zwei Personen und Einkäufe oder Gepäck zu transportieren", betont Möscheid, schränkt aber ein, das TW4XP werde das Familienauto nicht ersetzen können. "Aber für diesen speziellen Bereich, für den täglichen Weg zur Arbeit oder für kurze innerstädtische Strecken, reicht es völlig aus - und bietet dabei sehr großen Fahrspaß. Das wird die Motivation vieler Kunden sein: sich unbeschwert und mit einem positiven Fahrgefühl zu bewegen."

Nische für 10.000 Autos im Jahr

Dafür gibt es laut Möscheid einen Markt, wenn auch einen kleinen: Geplant sind 10.000 Fahrzeuge im Jahr - das seien nicht einmal 10 Prozent der Stückzahlen eines herkömmlichen Autos. "Wir brauchen starke Unterscheidungsmerkmale, um unseren Kunden das zu bieten, was ihnen ein konventionelles Fahrzeug nicht bietet. Wir glauben, dass diese Nische existiert und zwar mit dieser Anzahl von 10.000 Stück pro Jahr in den nächsten fünf bis sieben Jahren."

Zu sehen sei derzeit jedoch noch nicht so viel, erzählt Möscheid, weshalb E-mobile Motors, das eigens für das TW4XP gegründete Unternehmen, das Fahrzeug auf der Berliner Messe auch nicht vorführen konnte. Fertig ist das TW4XP nämlich nur im Computer. Real montiert ist derzeit erst das Chassis mit den Fahrwerkskomponenten. "Der nächste Arbeitsschritt wird die Adaption des Antriebs. Das soll bis zum 4. März passiert sein. Danach werden die Außenhaut und das Haubensystem angebracht. Bis Ende März wollen wir mit dem fertigen Auto 800 km auf der Straße gefahren sein", umreißt Möscheid den Zeitplan.

 Mit dem Elektrodreirad an die SpitzeMit dem Elektrodreirad an die Spitze 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Motorola Moto G5 für 99€ und Nokia 5 für 129€)
  2. 55,11€ (Bestpreis!)
  3. (aktuell u. a. Seagate Expansion+ Desktop 4 TB für 88€, Seagate Backup Plus Hub 6 TB für...
  4. 17,49€

Chris-TW649 17. Mär 2010

Also fahre schon seit über 150.000km Twike. Von "komischen Fahren" kann bei mir keine...

Anonymer Nutzer 15. Mär 2010

Aber sicher. Die Zahl der tödlichen Unfälle (unter allen Unfällen) ist auf 1/12 zurück...

jackjack 05. Mär 2010

wichtig wäre, - dass man das Gerät nicht einfach wegtragen + wegschieben kann - dass der...

oldmcdonald 04. Mär 2010

? Als ob das der erste und einzige Artikel wäre, bei dem das "WindowsPhone7"-Tag...

muhahahahaha 04. Mär 2010

same here


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /