Oracle will Opensolaris weiterentwickeln

Zukunft des freien Unix gesichert

Oracle will das Unix-Betriebssystem Opensolaris aktiv weiterentwickeln und als Open Source zugänglich machen. Das hat Oracle der Community während des jährlichen IRC-Treffens versprochen. Zuvor hatten Entwickler um den Fortbestand des Projektes gebangt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Sorge um die Zukunft von Opensolaris sei unbegründet. Das hat Dan Roberts von Oracle der Community während des jährlich per IRC abgehaltenen Treffens versichert. Oracle plane, Opensolaris weiter als Open Source zu veröffentlichen und ein aktiver Teil der Opensolaris-Community zu sein. So will Oracle also auch weiter Opensolaris-Versionen veröffentlichen. Oracle wolle zudem mehr in Solaris investieren, als Sun es vor der Übernahme durch das Unternehmen getan habe.

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Zum Entwicklungsprozess schrieb Roberts, dass Oracle Techniken weiter offen entwickeln werde. Allerdings könne es bei Opensolaris wie schon bei MySQL Teile geben, die nicht im Quelltext veröffentlicht werden. Somit ändert sich die Entwicklungspolitik gegenüber Suns Verfahren nicht: Der Kern des Systems bleibt offen, es wird jedoch Addons wie Fishworks geben, die nicht Open Source sind.

Zuvor hatte sich der Opensolaris-Entwickler Peter Tribble öffentlich Sorgen um die Zukunft von Opensolaris gemacht. Oracle hatten zu diesem Zeitpunkt keine klaren Aussagen zur Zukunft des Betriebssystems getroffen und auch einen offenen Brief des Entwicklers Ben Rockwood unbeantwortet gelassen.

Mit der jetzt erfolgten Reaktion zeigt sich Tribble zufrieden. Der Teufel stecke zwar im Detail, Oracle wolle Opensolaris jedoch klar weiter fördern. Die Gerüchte um den Tod des Betriebssystems seien damit übertrieben gewesen.

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