Dungeons & Dragons Online: 500 Prozent Umsatzplus

Laut Turbine sind die Umsätze mit Dungeons & Dragons um rund 500 Prozent in die Höhe geschossen, nachdem das Geschäftsmodell geändert wurde. Spieler in den USA haben seit September 2009 nur noch Zugang zu Dungeons & Dragons Online: Eberron Unlimited (DDO Unlimited), das zusätzlich zur zuvor verwendeten Mitgliedschaft per Monatsabonnement auch einen kostenlosen Zugang bietet.
Dungeons & Dragons Online konnte laut Turbine seit der Umstellung rund eine Million neue Spieler gewonnen, außerdem habe sich die Zahl der Abonnenten mehr als verdoppelt. Auch die Mitglieder, die kostenlos spielen und nur mehr oder weniger oft im Itemshop eine besondere Rüstung oder ein Schwert kaufen, sollen spürbar zum Geschäftserfolg beitragen. Nach Unternehmensangaben geben Spieler von DDO Unlimited rund dreimal so viel Geld für virtuelle Güter aus wie sonst üblich in der Branche.
Angesichts des Erfolgs von DDO Unlimmited stellt sich die Frage, wann Turbine auch sein anderes großes Onlinerollenspiel The Lord of the Rings Online auf ähnliche Art vermarktet. In Europa hält Publisher Codemasters bei Dungones & Dragons Online "bis auf Weiteres" am Bezahlmodell mit monatlichen Gebühren fest.
Dungeons & Dragons ist so etwas wie die Mutter aller Rollenspiele – sowohl am Computer als auch live oder mit Pen und Paper. Auch World of Warcraft hat kräftig bei der von Gary Gygax und Dave Arneson geschaffenen Fantasywelt abgekupfert. Trotzdem konnte das Onlinerollenspiel bis zur Umstellung auf DDO Unlimited keine größere Fangemeinde gewinnen.



