Palm: Netzbetreiber ist schuld an schlechten Pre-Verkäufen

Hersteller will sich mit Projekt Jumpstart retten

Palm gibt seinem Partner Verizon Wireless die Schuld an den enttäuschenden Verkaufszahlen für seine WebOS-Smartphones. Dessen Verkaufspersonal soll jetzt besser geschult werden.

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Palm: Netzbetreiber ist schuld an schlechten Pre-Verkäufen

Palm gibt dem Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless die Schuld an den schlechten Verkaufszahlen seiner WebOS-Smartphones. In einem Rundschreiben von Palm-Firmenchef Jon Rubinstein an die Beschäftigten, das dem Wall Street Journal vorliegt, heißt es, Verizon Wireless habe zugegeben, dass seine "Umsetzung des Produktstarts unter den Erwartungen" gelegen habe. Der Netzbetreiber habe sich verpflichtet, mit Palm an der Verbesserung der Umsatzzahlen zu arbeiten.

 

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Gestern hatte der Smartphone-Hersteller eine Umsatzwarnung herausgegeben. Wegen einer unerwartet schwachen Nachfrage nach seinen Geräten senkte Palm die Umsatzprognosen für das Gesamtjahr und das laufende Quartal. Das angegebene Umsatzziel von 1,6 bis 1,8 Milliarden US-Dollar für das Ende Mai 2010 endende Geschäftsjahr 2010 werde klar verfehlt, hieß es. Im laufenden dritten Quartal werde der Umsatz bei 300 bis 320 Millionen US-Dollar liegen. Die Prognosen der Wall Street lagen bei 425,4 Millionen US-Dollar. Die Aktie stürzte nach der Ankündigung um 19 Prozent auf 6,53 Dollar ab. "Ich weiß, diese Nachricht ist schwer zu verdauen", so Rubinstein in dem Rundschreiben.

Precentral.com berichtet von Verizon-Verkaufsmitarbeitern, dass diese wenig Energie auf WebOS-Endgeräte verwendeten, aber besser für den Verkauf des Motorola Droid (Milestone) geschult seien und dieses Gerät auch besser kennen würden. Palm versuche nun mit dem Projekt Jumpstart, die Verkaufszahlen zu verbessern und sende 200 Experten aus, die Verizons Verkaufspersonal ausbilden, erklärte Rubinstein. Zudem würden die Ausgaben für Plakatwerbung an Bushaltestellen, auf Bussen und in U-Bahn-Stationen verstärkt.

Der Mobilfunkbetreiber Sprint bietet das Palm Pre und das Palm Pixi an, Verizon hat seit Anfang des Jahres 2010 die besser ausgestatteten Modelle Palm Pre Plus und Palm Pixi Plus im Sortiment. Wer statt des Pre das Pre Plus besitzen möchte, muss den Netzbetreiber in den USA wechseln oder das Gerät ohne Subventionen des Netzbetreibers direkt bei Palm kaufen. Das gilt aber nur für die USA, zumal es weder das Pre Plus noch das Pixi Plus außerhalb der USA zu kaufen gibt.
[von Achim Sawall und Ingo Pakalski]

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down-under 01. Mär 2010

oh mein gott, hier kommen ja die marketing experten hoch fünfzig zu wort. entschuldige...

Jeem 01. Mär 2010

Wenn das auch auf alle anderen Handys zutrifft, kann es wohl schwerlich ein...

ErstDenkenDannP... 27. Feb 2010

so ich hab den Artikel gefunden (Schande über mein schlechtes Gedächtnis xD) es stand in...

ErstDenkenDannP... 26. Feb 2010

leider auf Softwarevoreinstellung und nicht Konfigurieren des Besitzers zurückzuführen...



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