Bundeskartellamt untersucht Paypal-Pflicht bei eBay

"Die Beschwerden über eBay haben sich gehäuft"

Das Bundeskartellamt will die von eBay angekündigte Paypal-Pflicht unter die Lupe nehmen, berichtet die Wirtschaftswoche. Seit kurzem müssen auch private eBay-Nutzer das Zahlungssystem der eBay-Tochter Paypal bei Verkäufen auf eBay anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Bundeskartellamt will nach zahlreichen Beschwerden prüfen, ob eBay mit der kürzlich eingeführten Paypal-Pflicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Seit 25. Februar 2010 müssen eBay-Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten Zahlungen per Paypal akzeptieren. Das ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen eBay die Qualität seines Marktplatzes erhöhen will.

Das Kartellamt prüft laut Wirtschaftswoche, ob eBay mit dieser Regelung einen Wettbewerbsverstoß begeht. Beim Zahlungssystem der eBay-Tochter fallen Gebühren von bis zu 3,9 Prozent vom Verkaufspreis an.

"Die Beschwerden über eBay haben sich gehäuft", zitiert die Wirtschaftswoche einen Sprecher des Bundeskartellamtes. Die Behörde wolle nun prüfen, ob eBay seine Marktposition missbrauche. Ein formelles Verfahren wurde damit aber noch nicht eingeleitet.

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Reinhard Hölzler 19. Mai 2010

Soeben fand ich in meinen Nachrichten 2 Mitteilungen. Die Zahlung werde von Paypal...

paypal ablehner 07. Apr 2010

Paypal unterliegt seit einigen Jahren der CSSF und ist damit durchaus eine Bank ( wird in...

Powerseller 04. Mär 2010

@ Terracotta Natürlich ist Ebay eine AG und natürlich wollen die Aktionäre Rendite. Aber...

hehtrnnjzrj 02. Mär 2010

paypal bringt keine sicherheit, im gegenteil: ich habe einen artikel mit paypal bezahlt...



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