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VMware kauft VDI-Software von Entwicklerfirma RTO

Virtualisierungsanbieter zielt auf RTOs Managementsoftware Virtual Profiles. VMware hat Teile der Produktpalette des Unternehmens RTO akquiriert. Das kleine Unternehmen stellt Verwaltungswerkzeuge für virtuelle Desktopinfrastrukturen (VDI) her. Unter anderem hat RTO das Managementtool Virtual Profiles entwickelt, mit dem Windows-Benutzerprofile in virtuellen Desktops einfach verwaltet werden können.
/ Jörg Thoma
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VMware hat die Software Virtual Profiles, Virtual Discover und Virtual Pinpoint von der Firma RTO erworben(öffnet im neuen Fenster) . Das gab VMware in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) bekannt. Über die Höhe der Zahlung machten weder VMware noch RTO Angaben. Vor allem interessiert sich VMware für das Verwaltungswerkzeug Virtual Profiles, mit dem Windows-Roaming-Benutzerprofile speziell für den Einsatz in virtuellen Maschinen verwaltet werden können.

VMware hatte schon seit Herbst letzten Jahres einen OEM-Vertrag mit RTO abgeschlossen und dabei die Rechte erhalten, Virtual Profiles in der virtuellen Desktop-Verwaltungsinfrastruktur VMware View zu verwenden. VMware plant, Virtual Profiles bis Mitte des Jahres 2010 vollständig in VMware View einzubinden.

Virtual Profiles klinkt sich zwischen der Bereitstellung von Roaming Profiles durch Windows-Server und der virtuellen Maschine des Benutzers ein, um Teile dessen Profils nur bei Bedarf zu laden. Durch Zwischenspeicherung wird die Ladegeschwindigkeit erhöht, Änderungen werden mit den Daten auf dem Profilordner synchronisiert, wenn sich der Benutzer abmeldet.


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