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Gigabytes AM3-Mainboard mit 890GX kommt zur Cebit

USB 3.0, 6-GBit-SATA und neuer Grafikkern

Eigentlich wollte AMD seinen neuen Chipsatz 890GX erst auf der Cebit ankündigen, doch nun waren die Mainboardhersteller wieder einmal schneller: Das GA-890GPA-UD3H von Gigabyte soll das erste Mainboard mit dem runderneuerten Unterbau für Phenoms sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Gigabytes AM3-Mainboard mit 890GX kommt zur Cebit

Wie schon bei den ersten AM3-Mainboards mit dem Chipsatz 790FX kündigen taiwanische Hardwarehersteller wieder einmal eine AMD-Plattform vor dem Chiphersteller an. Diesmal prescht wie schon Anfang 2009 Gigabyte voraus und verschickt Pressemitteilungen per E-Mail zum "GA-890GPA-UD3H". Zuvor war das Mainboard bereits beim US-Versender Newegg aufgetaucht.

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Mit dem 890GX - das Buchstabenkürzel weist auf einen Grafikkern hin - renoviert AMD nicht nur die Northbridge und deren Grafik, sondern vor allem auch die Southbridge. Die jahrelang angebotene und für geringe USB-Leistung berüchtigte SB750 wird durch die Southbridge SB850 ersetzt. Sie bietet zwar noch kein USB 3.0, dafür aber SATA mit 6 GBit/s. Dafür stehen sechs Ports bereit, die sich auch als RAID 0-10 nutzen lassen. Wie schnell die insgesamt zehn USB-2.0-Ports sind, ist nicht bekannt.

USB 3.0 per NEC-Chip

USB 3.0 mit zwei Ports rüstet Gigabyte wie bei früheren Boards über den NEC-Chip uPD720200 nach. Drei der USB-2.0-Ports wiederum hat Gigabyte nach eigenen Angaben mit einer besonders robusten Stromversorgung versehen, so dass auch Geräte, welche die Spezifikationen nicht einhalten - dazu zählen vor allem 2,5-Zoll-Festplatten - daran problemlos funktionieren sollen.

Der neue Grafikkern heißt "Radeon HD 4290 IGP" mit 128 MByte Sideport-Speicher. Er beherrscht DirectX 10.1 und soll etwas schneller sein als der bisherige Radeon 3200 der 790GX-Chipsätze. Dazu macht Gigabyte immerhin die Angabe, dass er 3.300 Punkte im 3DMark06 erreichen soll - aber nur, wenn er von serienmäßig 700 auf 1.150 MHz übertaktet wird. So sollen sich 18 Prozent mehr Leistung als beim 790GX ergeben, was also mehr als die reine Taktsteigerung ist. Weitere Angaben zur Testkonfiguration machte Gigabyte nicht.

Der Sockel ist unverändert geblieben: Es ist der AM3 für aktuelle AMD-Prozessoren. Darin soll auch der kommende Phenom II X6 mit sechs Kernen Platz finden. AM2-CPUs passen schon mechanisch nicht in den AM3, umgekehrt aber schon: Unter Verlust einiger Stromsparfunktionen können AM3-CPUs in AM2-Boards laufen, wenn dafür ein passendes BIOS zur Verfügung steht. Alte Speichermodule funktionieren im neuen Gigabyte-Board nicht, es hat vier Slots für DDR3, die bis zu 1.866 MHz vertragen sollen.

Neben der integrierten Grafik lassen sich auch ein oder zwei PCIe-Grafikkarten nutzen. Dafür stehen zwei voll beschaltete Slots mit je 16 Lanes bereit. Laut Gigabyte wird das GA-890GPA-UD3H bereits in der kommenden Woche in Deutschland ausgeliefert. Der Preis soll bei rund 125 Euro liegen.

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Anonymer Nutzer 25. Feb 2010

also her damit. Nur schade, dass ich wohl davon so schnell nicht wirklich Gebrauch machen...

undwennschon 25. Feb 2010

Nun, DVI - geschweige denn HDMI war bis vor relativ Kurzem sehr dünn gesät bei IGPs...

undwennschon 25. Feb 2010

Nun, USB 2.0 soll inkl. Overhead 60 MB/Sec. bringen. In Praxi ist es sehr verschieden...

NoGoodNicks2.0 25. Feb 2010

Was soll den Dual-Channel bringen? Das war IIRC eine Krücke für den Pentium bzw. alte...

Klassenclown 25. Feb 2010

Naja, der einzige Unterschied ist der Kühler für NB und Spannungsregler. Hat man...


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