IBM entwickelt Gebäudemanagementsysteme
IBM will künftig Systeme für Gebäudemanagement und -automation anbieten. Das Unternehmen liefert Komponenten für die Schaltzentralen, über die solche Systeme gesteuert werden. IBM arbeitet dabei mit dem Unternehmen Johnson Controls zusammen, das Gebäudetechnik, darunter auch Smartmeter, herstellt.
Über die Zentrale kann der Betreiber zum einen die Sicherheit des Gebäudes und seiner Einrichtung überwachen. Hier laufen beispielsweise Meldungen über die Funktion der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK) oder von Produktionsanlagen sowie über Einbrüche oder Feuer zusammen. Darüber kann er aber auch den Energieverbrauch im Blick behalten und regeln, beispielsweise über eine zentrale Steuerung der HLK-Systeme. So sollen sich Kosten für Energie und Wasser einsparen lassen.
Umweltsünder Haus
Mit solchen Systemen ausgestattete Gebäude seien ein wichtiger Faktor für das Klima in den Städten, erklärte Rich Lechner, Leiter des Bereichs Energie und Umwelt. Laut IBM sind in Großstädten Gebäude für einen Großteil der Kohlendioxidemissionen verantwortlich. In New York beispielsweise liege der Anteil bei 80 Prozent.
Zu den ersten Kunden in dem Bereich gehört laut IBM der Energieversorger Tennessee Valley Authority (TVA). Er nutze IBM-Software, um seine Computersysteme und Einrichtungen zu steuern und warten. Im Jahr 2008 hatte die Aufsichtsbehörde US Government Accountability Office bei der TVA signifikante Sicherheitslücken im Computernetz und in den Systemen zur Steuerung der Kraftwerke und des Stromnetzes festgestellt.



