Compactflash 5.0 - bis zu 144 Petabyte
CF5.0 folgt auf CF4.1 und soll Grundlage für die nächste Generation von Compactflash-Karten sein. Dabei setzt die Compactflash Association auf eine 48-Bit-Adressierung, um größere Speicherkapazitäten zu ermöglichen. Derzeit liegt das Limit bei rund 137 GByte, künftig lassen sich bis zu 144 PByte über die Schnittstelle adressieren. Zugleich soll die Datenübertragung effizienter werden, da pro Transfer nun 32 MByte statt nur 128 KByte übertragen werden können.
Darüber hinaus schreibt die Spezifikation Unterstützung für das Trim-Kommando verpflichtend vor, was die Freigabe von nicht genutztem Speicher auf einer CF-Karte effizienter machen soll. Auch wird auf aktuelle ATA-Spezifikationen zurückgegriffen, um von den Vorteilen von ATA-6 und ATA-8/ACS-2 zu profitieren.
Unter dem Stichwort Performance-Control wird ein QoS-Framework (Quality of Service) für Compactflash eingeführt. Geräte müssen darüber hinaus angeben, welche CF-Spezifikation sie unterstützen.
Optional ist die Unterstützung von Video Performance Guarantee, womit garantiert werden soll, dass die Geräte ein Framework unterstützen, das die Videoaufzeichnung ohne Verlust von Einzelbildern sicherstellen soll. Entsprechende Karten sollen mit einem Hinweis auf Video Performance Guarantee ausgestattet werden.
Die Spezifikation von CF5.0 steht ab sofort unter compactflash.org(öffnet im neuen Fenster) kostenpflichtig für 100 US-Dollar zum Download bereit.