Intel spielt die nationale Karte (Update)

3,5 Milliarden US-Dollar nur für US-Technologie-Unternehmen

Intel will offenbar zusammen mit Investmentunternehmen einen neuen Fonds auflegen, mit dem speziell in US-Unternehmen investiert werden soll. Intel Capital, die Beteiligungsgesellschaft des weltgrößten Halbleiterherstellers, soll dazu bereits Verhandlungen führen.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel spielt die nationale Karte (Update)

Intel arbeitet laut einem Zeitungsbericht mit Risikokapitalgebern an einem neuen Fonds mit einem Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar, mit dem ausschließlich US-Unternehmen unterstützt werden sollen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Intel-Konzernchef Paul Otellini will am 23. Februar 2010 dazu in Washington D.C. eine Rede in der konservativen Denkfabrik Brookings Institution halten. Thema ist die Notwendigkeit, eine Investitionskultur in den Vereinigten Staaten zu schaffen, so die Zeitung weiter.

Stellenmarkt
  1. Leiter (m/w/d) Softwareentwicklung Innovationen für Healthcare & Medizinprodukte
    USP SUNDERMANN CONSULTING Unternehmens- und Personalberatung, Murr
  2. Demand Manager (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Ingolstadt, Wolfsburg, Leinfelden-Echterdingen
Detailsuche

Intel hatte bereits vor einem Jahr erklärt, 7 Milliarden US-Dollar in seine Chipfabriken in den USA zu investieren. Auch dieser Plan wurde in Washington D.C. angekündigt. Intel Capital, die Beteiligungsgesellschaft des weltgrößten Halbleiterherstellers, investiert bereits in verschiedene Technologieunternehmen.

Intel erzielte im vierten Quartal 2009 nur 20 Prozent seines Umsatzes auf dem amerikanischen Kontinent. 57 Prozent generierte Intel im asiatisch-pazifischen Raum, wo viele Auftragshersteller der Computerkonzerne beheimatet sind. In Europa macht Intel 14 Prozent seines Umsatzes, in Japan sind es 9 Prozent.

Nach aktuellsten Zahlen vom 27. Dezember 2008 lebte knapp die Hälfte der 84.000 Intel-Beschäftigten nicht in den USA. 28 Prozent waren im asiatisch-pazifischen Raum beheimatet, 16 Prozent im Wirtschaftsraum EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht. 52 Prozent der Intel-Mitarbeiter lebten in den USA. Neuere Zahlen zur Beschäftigtenstruktur hat Intel bislang nicht veröffentlicht.

Nachtrag vom 23. Februar 2010, 18:02 Uhr:

Intel hat den Bericht offiziell bestätigt. Zusammen mit 24 Risikokapitalgebern würden über die nächsten zwei Jahre 3,5 Milliarden US-Dollar in US-Technologieunternehmen investiert. Intel steuert selbst 200 Millionen US-Dollar bei. Adressiert würden die Bereiche IT, Grüne und Bio-Technologie.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


10_KW 10. Mär 2010

Zur zeit versuche ich den Unterschied zwischen Hard money und Softmoney in Bezug auf...

der nachrechner 24. Feb 2010

Unabhängig davon, dass die kausalen Zusammenhänge im obigen Geblubber nicht klar werden...

MESH 24. Feb 2010

und gleichzeitig geben sie damit jungen ideen und nicht geradlinigen denkern eine chance.

intel spielt... 23. Feb 2010

Südkorea subventioniert aber stark. Daran muss man sich anpassen. Die Korea-Strafzölle...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design

Das Surface Pro 8 ist da und sieht komplett anders aus. Das reicht von kleineren Displayrändern zu einem dünneren Chassis.

Microsoft: Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design
Artikel
  1. Surface Laptop Studio: Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen
    Surface Laptop Studio
    Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen

    Statt eines neuen Surface Book bringt Microsoft ein völlig neues Gerät heraus. Der Surface Laptop Studio hat ein ungewöhnliches Scharnier.

  2. Malware: Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen
    Malware
    Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen

    Neben den Kliniken seien auch Bildungseinrichtungen von dem Malware-Angriff betroffen. Sicherheitshalber wird nun mit Papier und Stift gearbeitet.

  3. CMOS-Batterie: Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet
    CMOS-Batterie
    Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet

    Sony hat mit Firmware 9.0 für die Playstation 4 ein großes Problem gelöst: eine leere CMOS-Batterie kann die Konsole nicht mehr zerstören.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital + 2. Dualsense + FIFA 22 mit o2-Vertrag bestellbar • Samsung T7 Portable SSD 1TB 105,39€ • Thermaltake Level 20 RS ARGB Tower 99,90€ • Gran Turismo 7 25th Anniv. vorbestellbar 99,99€ [Werbung]
    •  /